herzlich willkommen beim deutschen sauna-bund!

Der Deutsche Sauna-Bund e.V. ist der weltgrößte Verband der Saunabranche. Er verfolgt das satzungsgemäße Ziel, den Gedanken des Saunabades in Deutschland zu verbreiten und alle Mitglieder des Verbandes zu beraten und sie mit seinem Dienstleistungsangebot zu unterstützen.

Das Dienstleistungsangebot umfasst unter anderem das Qualitätssystem, einen marketingwirksamen Wettbewerbsvorteil für Saunabäder, das Branchenmagazin Sauna & Bäderpraxis und die Akademie für Aus- und Fortbildung.

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Coronavirus:
Empfehlungen des Deutschen Sauna-Bundes

Was Saunagäste jetzt wissen sollten

Der Deutsche Sauna-Bund erhält täglich Anfragen zum Coronavirus. Die häufigsten Fragen und Antworten haben wir für Sie zusammengefasst. Die Informationen in diesem FAQ sind vom Deutschen Sauna-Bund sorgfältig erwogen und geprüft, dennoch kann der Deutsche Sauna-Bund keine Garantie für die Richtigkeit übernehmen.

Falls Sie weitere Fragen haben oder Informationen mit Saunabetreibern und –gästen teilen möchten, kontaktieren Sie uns.

 

Wie überträgt sich das Coronavirus?

Das Coronavirus überträgt sich von Mensch-zu-Mensch durch die sogenannte Tröpfcheninfektion, z.B. durch Husten und Niesen. Auch seltene Übertragungen durch Schmierinfektionen sind beschrieben. Schweiß ist zwar ein Träger von Keimen, steht jedoch aktuell nicht im Verdacht, das Coronavirus zu übertragen.

Ist die Ansteckungsgefahr in der Sauna erhöht?

Zunächst ist festzuhalten, dass für öffentliche Saunaanlagen die gleichen Rahmenbedingungen bezüglich der Infektionsrisiken  und der Schutzmaßnahmen gelten, wie für andere Einrichtungen des öffentlichen Raumes auch. Allerdings gilt für die gesundheitliche Verträglichkeit des Saunabadens der Grundsatz, dass die Saunaanwendung mit einer fiebrigen Erkältungskrankheit zu unterlassen ist. Dies ist allgemein bekannt. Wenn der Grundsatz beachtet wird, könnten öffentliche Saunaanlagen eine abweichende Situation z. B. vom öffentlichen Nahverkehr haben. Die täglich umfassenden Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen in den Betriebsräumen und Badeeinrichtungen stehen außerdem einer ungehemmten Virusverbreitung in gewissem Maße entgegen.

Das heißt: Besucher mit „akuten Erkrankungen der Atemwege“ (das ist die wissenschaftliche Bezeichnung für so genannte Erkältungskrankheiten) sollten aus gesundheitlichen Gründen, und mit Rücksicht auf die anderen Saunagäste, bei starkem Husten und Schnupfen grundsätzlich öffentliche Saunabäder nicht aufsuchen. Es ist nicht sehr wahrscheinlich, sich während des 8 bis 15 minütigen Aufenthalts in der Saunakabine anzustecken, es sei denn, einem Saunabadenden fehlt jegliche Hustendisziplin und die anderen Gäste werden immer wieder angehustet. Das Risiko ist an anderen Orten, z.B. in öffentlichen Verkehrsmitteln, viel größer, da in der Sauna täglich Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen durchgeführt werden.

Schadet Saunaluft den Atemwegen?

Die im heißen Saunaraum eingeatmete Luft hat je nach Körperhaltung und Wahl der Saunabank eine Temperatur zwischen 70 und 90 Grad. Aufgrund der hervorragenden Anpassungsleistungen unseres Körpers braucht jedoch niemand zu befürchten, die heiße Saunaluft könne ihm beim Einatmen schaden. Im Gegenteil zu etwaigen Bedenken ist es sogar so, dass den Wärmereizen auf die Schleimhäute ihre Befeuchtung verbessern und die Abwehrmöglichkeiten unseres Körpers bei Infektionen der oberen Atemwege gestärkt werden.

Kann das Coronavirus die Saunawärme überleben?

Die Luft auf der obersten Bank im Saunaraum hat bis zu 90 Grad. Diese Temperatur kann zu einer Verminderung des Virus führen. Da sich Saunagäste jedoch nicht durchgehend oder ausschließlich auf den oberen Saunabänken aufhalten, sondern viel Zeit in Warmlufträumen bis 80 Grad, Dampfbädern, Ruheräumen, Umkleiden und Duschen verbringen, ist der Saunabesuch nicht zur allgemeinen Virusreduzierung geeignet.

Können Coronaviren durch das Badewasser übertragen werden?

In öffentlichen Saunaanlagen und Thermen gibt es kleine oder größere Badebecken - auch mit hohen Wassertemperaturen. Corona- und andere Grippe-/ und Influenzaviren werden nach derzeitigem Kenntnisstand nicht über Badebeckenwasser übertragen. Zudem ist ein zusätzlicher Schutz die regelmäßige gründliche Desinfektion des Badebeckenwassers (z.B. durch Chlorzugabe). Auch die enorme Verdünnung von infizierten Tröpfchen in der hohen Wassermenge ist zu beachten. Eine Übertragung des Coronavirus über das Badewasser wird nicht erfolgen.

Sauna - gut für die „Stärkung des Immunsystems“?

Die medizinische Indikation der Abhärtung bei chronischer Infektneigung für einen regelmäßigen Saunabesuch ist wohl am besten untersucht und wird allgemein akzeptiert. Nachgewiesen ist unter anderem eine deutlich geringere Infektneigung nach etwa einem Vierteljahr Saunabesuch, wenigstens einmal in der Woche. Als Wirkungswege konnten eine bessere Durchblutung von Haut und Schleimhäuten, eine Stimulation unspezifischer Abwehrvorgänge im Blut – an der spezifischen Immunität gegen spezielle Erreger tut sich nichts -, eine Stabilisierung des vegetativen Nervensystems und eine bessere Bewältigung freier Radikale nachgewiesen werden. Örtliche Abwehrmechanismen wie das so genannte Immunglobulin A oder die Aktivität der Flimmerzellen werden ebenfalls angeregt. Zusammengefasst: Sauna ist gut zur Vorbeugung.

Wann gibt es eine Steigerung der allgemeinen Immunabwehr?

Es liegen eindeutige wissenschaftliche Daten vor, die eine drastische Verringerung sowohl der Häufigkeit als auch der Schwere grippaler Infekte durch regelmäßigen Saunabesuch belegen. Man muss nur rechtzeitig mit dem regelmäßigen Saunabesuch – wenigstens einmal pro Woche – beginnen, da es ein Vierteljahr braucht, bis die Effekte im Hinblick auf die Erkrankungshäufigkeit messbar sind. Es reicht also nicht aus, im Herbst mit der Sauna zu beginnen, um dann nach einigen Wochen auf eine Senkung des Erkrankungsrisikos zu hoffen. Der einmal erzielte Effekt geht übrigens bei Aussetzen des regelmäßigen Saunabesuchs auch wieder verloren.

Welche Erfahrungen haben Saunabesucher mit der Infektabwehr?

Regelmäßiges Saunabaden kann vorbeugend helfen, nicht an Erkältungen oder banalen Infekten zu erkranken. Das bestätigte die letzte repräsentative Saunabesucher-Befragung des Deutschen Sauna-Bundes: 78 Prozent der mehr als 20.000 Befragten gaben an, völlig oder fast frei von Infekten zu sein. Ein starkes Immunsystem dank Sauna trägt maßgeblich dazu bei.

Finden die Veranstaltungen des Deutschen Sauna-Bundes statt?

Die Seminare und Lehrgänge dürfen nun wieder unter Auflagen durchgeführt werden. Für die Nutzung unserer Geschäftsstelle und den Tagungsraum haben wir ein Hygienekonzept erarbeitet. Dieses orientiert sich an den Vorgaben des RKI. Wir freuen uns darauf Sie wieder bei uns begrüßen zu dürfen.
Personen mit Symptomen einer Atemwegserkrankung oder mit einer bekannten/nachgewiesenen Corona-Infektion oder einem Verdacht darauf ist die Teilnahme an unserem Weiterbildungsprogramm nicht gestattet!

Anmeldungen und Vormerkungen für alle Seminartermine werden gerne entgegengenommen!

Ihre Ansprechpartner

Martin Niederstein

  • Stellvertretender Geschäftsführer
  • Betriebsberatung
  • Markt und Besucherbefragungen

0521/966 79-14
m.niederstein@sauna-matti.de

Monika Warttmann

  • Assistentin der Geschäftsführung
  • Mitgliederbetreuung

0521/966 79-13
m.warttmann@sauna-bund.de

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