herzlich willkommen beim deutschen sauna-bund!

Der Deutsche Sauna-Bund e.V. ist der weltgrößte Verband der Saunabranche. Er verfolgt das satzungsgemäße Ziel, den Gedanken des Saunabades in Deutschland zu verbreiten und alle Mitglieder des Verbandes zu beraten und sie mit seinem Dienstleistungsangebot zu unterstützen.

Das Dienstleistungsangebot umfasst unter anderem das Qualitätssystem, einen marketingwirksamen Wettbewerbsvorteil für Saunabäder, das Branchenmagazin Sauna & Bäderpraxis und die Akademie für Aus- und Fortbildung.

Profitieren Sie von mehr als 70 Jahren Erfahrung!

 

herzlich willkommen beim deutschen sauna-bund!

Der Deutsche Sauna-Bund e.V. ist der weltgrößte Verband der Saunabranche. Er verfolgt das satzungsgemäße Ziel, den Gedanken des Saunabades in Deutschland zu verbreiten und alle Mitglieder des Verbandes zu beraten und sie mit seinem Dienstleistungsangebot zu unterstützen.

Das Dienstleistungsangebot umfasst unter anderem das Qualitätssystem, einen marketingwirksamen Wettbewerbsvorteil für Saunabäder, das Branchenmagazin SAUNA & BÄDERPRAXIS und die Akademie für Aus- und Fortbildung.

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termine 2020/2021

Anmeldungen und Vormerkungen für alle Seminartermine werden gerne entgegengenommen!



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NEWS

FINANZIELLE ENTLASTUNG ÖFFENTLICHER SAUNABETRIEBE

Antwort des Bundesministerium der Finanzen auf die Forderung des Sauna-Bundes, die öffentlichen Saunaanlagen finanziell zu entlasten.
Bereits Mitte März hatte der Deutsche Sauna-Bund eine finanzielle Entlastung öffentlicher Saunabetriebe durch eine zeitliche Aussetzung der Umsatzsteuer auf den Saunaeintritt gefordert. Der Appell wurde im April und Mai mehrfach erneuert. Nun erhielt der Geschäftsführer des Deutschen Sauna-Bundes, Rolf-A. Pieper, ein Antwortschreiben des Bundesministeriums für Finanzen aus Berlin. Eine temporäre oder langfristige Reduzierung der Umsatzbesteuerungen von Saunaleistungen wird abgelehnt. Das vollständige Schreiben kann im Mitgliederbereich eingesehen werden.

28.05.2020
 

Neues Newsletterangebot

erhalten Sie Alle informationen zu lockerungen der Schutzverordnungen direkt per mail
In der aktuellen Kalenderwoche haben mehrere Bundesländer Änderungen an den Verordnungen zur Corona-Bekämpfung vorgenommen. Alle Informationen finden Sie in der Liste zur Wiederinbetriebnahme öffentlicher Saunaanlagen. Hier werden alle 16 Bundesländer alphabetisch aufgeführt.
 
Um direkt per Mail informieren zu können, bietet der Deutsche Sauna-Bund zudem ab sofort einen kostenfreien Newsletter für Mitglieder und interessierte Saunagänger an.
 

28.05.2020

Sachsen-Anhalt

Saunabetriebe dürfen ab 28. Mai wieder öffnen

Wie SAUNA & BÄDERPRAXIS am 26. Mai vom Regierungssprecher von Sachsen-Anhalt in Magdeburg erfuhr, dürfen Badeanstalten, Schwimmbäder, einschließlich so genannter Freizeit- und Spaßbäder sowie Heilbäder und Saunas und Dampfbäder ab dem 28. Mai wieder in Betrieb genommen werden.

Voraussetzung dafür sind Abstands- und Hygieneregeln sowie Zugangsbegrenzungen. Rechtliche Grundlage ist der § 4 (2) Punkte 21 und 22, in der 6. Corona-Eindämmungsverordnung, die vom 28. Mai bis 1. Juli 2020 gültig ist.  Damit setzt die Landesregierung unter Führung von Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff den „Sachsen-Anhalt-Plan“ um, der weitreichende Lockerungen vorsieht.

26.05.2020

Brandenburg

Saunabetriebe dürfen ab 13. Juni wieder öffnen

Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg, gab am 26. Mai auf einer Pressekonferenz in Potsdam bekannt, dass Indoor-Bäder einschließlich Spaß- und Freizeitbäder, „Trockensaunen“ (Saunabetriebe) über 80 °C ohne Aufgüsse, Thermen, Thermalbäder und sonstige Badeanlagen in geschlossenen Räumen ab 13. Juni wieder öffnen dürfen .

Die Betreiber müssten eigenverantwortlich Hygienekonzepte erstellen. Die neue Coronaschutzverordnung für das Land Brandenburg tritt am Donnerstag, 28. Mai in Kraft und gilt vorerst bis 15. Juni. Woidke sprach sich weiter dafür aus, bei allen Lockerungsmaßnahmen „mit Augenmaß und Solidarität“ voranzugehen: „Wir müssen einen neuen Shutdown unbedingt verhindern.“

26.05.2020

Sachsen entscheidet am 3. Juni

über die Wiederinbetriebnahme von öffentlichen Saunaanlagen

Über einen sächsischen Bundestagsabgeordneten in Berlin hat Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer am 26. Mai die Handlungsempfehlungen und das Infektionsschutzkonzept des Deutschen Sauna-Bundes direkt zugeleitet bekommen.

Die Unterlagen sollen mithelfen bei der für den 3. Juni anberaumten Kabinettsentscheidung, wann auch die öffentlichen Saunabetriebe Sachsens wieder öffnen können. Diskutiert wird ein Termin zur Monatsmitte, möglicherweise auch schon früher.

26.05.2020

Wiederinbetriebnahme ab 10. Juni

Rheinland-Pfalz öffnet Saunabetriebe und Wellnessanlagen

Die öffentlichen Saunabetriebe, Wellnessanlagen und Hallenbäder in Rheinland-Pfalz können am 10. Juni 2020 mit Auflagen wieder in Betrieb genommen werden. Dies bestätigte am Nachmittag die stellvertretende Regierungssprecherin Almut Rusbüldt gegenüber dem Verband.

Das fixierte Öffnungsdatum steht allerdings unter dem Vorbehalt der Kontrolle des Corona-Infektionsgeschehens. Die geplante Öffnung ist Teil der „Zukunftsperspektive Rheinland-Pfalz“, die heute von der Landesregierung in Mainz vorgestellt wurde.

Für seine Mitglieder hat der Deutsche Sauna-Bund „Handlungsempfehlungen für die Wiederinbetriebnahme öffentlicher Saunabäder“ im geschützten Mitgliederbereich bereitgestellt. Ab Freitag kann dort auch ein detailliertes Infektionsschutzkonzept auf Basis der Hygieneverordnungen der Bundesländer eingesehen werden.

13.05.2020

Neustart der Akademie

erstmalig auch ein Webinar im Programm

Der Präsenzunterricht der Akademie für Aus- und Fortbildung wird jetzt unter strengen Auflagen wieder hochgefahren. Bitte beachten Sie unsere aktuellen Termine.

Als Einstieg wird erstmalig ein Webinar angeboten: "Klimata in Schwitzräumen" ist auf eine Stunde angesetzt und kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt. Bitte wählen Sie zwischen zwei Terminen: 

  • 26.05.2020, 10 Uhr
  • 27.05.2020, 18 Uhr

Anmeldungen und Vormerkungen für alle Seminartermine werden gerne entgegengenommen!

13.05.2020

Deutsche Aufguss-Meisterschaft auf Juli 2021 verschoben

Qualifikationsrunden finden im April 2021 statt

Wegen der andauernden Corona-Pandemie hat der Deutsche Sauna-Bund als Organisator gemeinsam mit den Veranstaltern entschieden, die Aufguss-Meisterschaft sowie die Qualifikationsrunden auf 2021 zu verschieben.

Die Qualifikationsrunde SÜD im Solymar in Bad Mergentheim wird auf den 21. bis 24. April 2021 verschoben. Die Qualifikationsrunde NORD in der Loma-Sauna in Osnabrück findet vom 27. bis 30. April 2021 statt. Die Deutsche Aufguss-Meisterschaft wird durch das H2O Herford vom 08. bis 11. Juli 2021 ausgerichtet. Bereits gekaufte Gästetickets behalten ihre Gültigkeit und werden automatisch auf die neuen Termine übertragen. Die registrierten Startplätze für die Qualifikationsrunden bleiben ebenfalls gültig und können mit den angemeldeten Aufgussthemen wahrgenommen werden.

Die vollständige Pressemeldung finden Sie HIER.

07.05.2020

Im Gespräch: Dr. med. Christoph Specht

Der Doktor, der sagt, was ist

Die Welt steht Kopf: Seit dem ersten Quartal dieses Jahres bestimmt das 100-200 Nanometer kleine COVID-19 Virus  immer mehr das globale Geschehen. Nichts ist mehr so wie es vorher war und die Zukunft bleibt ungewiss, was den weiteren Verlauf der Pandemie und die langfristigen gesamtgesellschaftlichen Folgen anbelangt. Dies gilt auch für die öffentlichen Saunaanlagen in  Deutschland, die Mitte März auf behördliche Anweisung  bis auf Weiteres schließen mussten. Nur die circa 1,5 Millionen Haushalte mit einer privaten Sauna können das Wechselbad weiterhin wie gewohnt nutzen. 

Darauf weist  der bekannte  TV-Arzt und Medizinkorrespondent Dr. med. Christoph Specht (58) hin: „Auch in Zeiten von Corona kann man die private Sauna empfehlen. Regelmäßiges Saunieren verbessert die Thermoregulation und sorgt für körperliches Wohlbefinden. Und schon das hat einen positiven Einfluss auf die Immunabwehr. Aber bitte nur im Kreis der Familie, mit der man zusammenlebt, und nicht mit Freunden. Vor allem in Kombination mit Sport kann die Sauna zu einer Stärkung der allgemeinen Immunabwehr beitragen. Wer sich krank fühlt und Fieber hat, für den ist die Sauna allerdings Tabu." Erstmals mit der Sauna in Kontakt gekommen ist der heute in Düsseldorf  lebende freiberufliche Medizin-Erklärer schon früh: Seine Eltern - beide Ärzte - besaßen eine Sauna im Keller ihres Hauses.

“Es kommen auch wieder gute Zeiten für die öffentlichen Saunabetriebe”, gibt sich Dr. Sprecht grundsätzlich optimistisch. Gleichwohl erwartet er deren Neustart “erst später”, weil es für die Politik zunächst andere Lockerungsprioritäten gebe, wo nicht größere Menschenansammlungen entstünden. Außerdem werfe das nötige Abstandsgebot und die damit verbundene räumliche Verteilung des geringeren Gästeaufkommens Fragen nach der betriebswirtschaftlichen Rentabilität auf.

Derzeit liegt Spechts beruflicher Fokus natürlich auf dem Thema Nummer eins in allen Medien. Corona aktuell – kompetent und verständlich erklärt auf sympathisch-humorvolle Art: Das ist sein Markenzeichen mit hohem Wiedererkennungswert, am liebsten live vor laufenden Kameras von ZDF, ntv, RTL oder anderen Sendern. Schnelles Denken, stupendes Wissen, druckreifes Sprechen auf den Punkt und zeitliche Verfügbarkeit machen den “Doktor, der sagt, was ist” zu einem allseits gefragten Gesprächspartner. Der approbierte Arzt und Tropenmediziner sieht das als seine Berufung: “Ich mache genau das, was mir Spaß macht.”

Da das COVID-19-Virus hochinfektiös aber in den allermeisten Fällen nicht tödlich ist, “wird die Menschheit schon nicht aussterben”, blickt Specht zuversichtlich über den Tellerrand der Gegenwart hinaus. Außerdem dürfe man ja hoffen, dass es in einigen Monaten wirksame Medikamente und in etwa einem Jahr auch einen Impfstoff gibt, um die Pandemie zu besiegen. Sorgen bereiten ihm dagegen die weltweiten wirtschaftlichen und sozialen Folgen von Corona. Deutschland sieht er in diesem Kontext noch relativ gut aufgestellt.

Dr. med. Christoph Specht wurde für seine Arbeit mit zahlreichen Filmpreisen und Ehrungen ausgezeichnet. Sein Lebensmotto: “Es gibt ein(!) Leben vor dem Tod. Danach ist das nicht so sicher…” Als Nebenprodukt seines ehrenamtlichen ärztlichen Engagements in Südafrika bei der Bekämpfung von HIV und Tuberkulose erwarb er den Pilotenschein. Freiheit über den Wolken – garantiert Corona frei!

Website: www.doktor-specht.de

Text: Hans-Jürgen Gensow | Foto: Jo Kirchher

22.04.2020

Erneuerung des Appells

FINANZIELLE ENTLASTUNG ÖFFENTLICHER saunabetriebe
Bereits Mitte März hatte der Deutsche Sauna-Bund eine finanzielle Entlastung öffentlicher Saunabetriebe durch eine zeitliche Aussetzung der Umsatzsteuer auf den Saunaeintritt gefordert. Aus aktuellem Anlass und aufgrund der Diskussion um die Absenkung des Umsatzsteuersatzes für die Gastronomiebranche, wurde dieser Appell erneuert. Der Verband wendete sich heute wiederholt schriftlich an das Bundesministerium der Finanzen und an die Landesfinanzminister.
 
Für den Sauna-Bund als Branchenverband ist es nicht nachvollziehbar, dass die 2.150 öffentlichen Saunaanlagen in Deutschland weiterhin geschlossen bleiben. Eine Forderung zur Wiederinbetriebnahme öffentlicher Saunabäder zum 04. Mai wurde bereits an die Landesministerien für Gesundheit und Soziales versendet.
 
20.04.2020

Handlungsempfehlungen

FÜR DIE WIEDERAUFNAHME DES BETRIEBES
Seit Mitte März sind, zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus, auf behördliche Anordnung alle öffentlichen Saunaanlagen in Deutschland geschlossen. Für die Betriebe und ihre Mitarbeiter bedeutet dies erhebliche und teilweise existenzielle wirtschaftliche Konsequenzen.
 
Der Deutsche Sauna-Bund hat Handlungsempfehlungen erarbeitet, um die Mitgliedsbetriebe und ihre Mitarbeiter auf die Herausforderungen der Wiederinbetriebnahme vorzubereiten. Sie werden fortlaufend erweitert und aktualisiert. Im Fokus steht dabei die praktische Umsetzung der Wiederinbetriebnahme.
 
Sie sind herzlich eingeladen, sich mit Fragen und Anregungen an den Verband zu wenden und die Erweiterung der Informationen mitzugestalten. Kontaktieren Sie uns!

16.04.2020

Betrieb von Fitnessstudios weiterhin untersagt

öffentliche Saunaanlagen und Schwimmbäder ebenfalls betroffen

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) für das Land Nordrhein-Westfalen mit Sitz in Münster hat per Eilverfahren vom 15. April entschieden, dass der Betrieb von Fitnessstudios und „ähnlichen Einrichtungen“ weiterhin untersagt bleibt. Davon betroffen sind ausdrücklich auch öffentliche Saunaanlagen und Schwimmbäder. Der Beschluss [Aktenzeichen: 13 B 440/20.NE] ist nach Mitteilung des OVG unanfechtbar und deckt sich inhaltlich mit den Beschlüssen der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom gleichen Tag.

Der Deutsche Sauna-Bund wird nun Handlungsempfehlungen zum Erstellen individueller Sicherheitskonzepte für eine mögliche Übergangsphase erarbeiten und diese in nächster Zeit fortlaufend auf der DSB-Website veröffentlichen. Darüber hinaus wird er sich gegenüber den zuständigen Stellen weiterhin argumentativ für eine möglichst baldige Öffnung von öffentlichen Saunaanlagen einsetzen.

Hier finden Sie die Pressemitteilung des OVG vom 15. April 2020 im Wortlaut.

16.04.2020

Finanzielle Entlastung der öffentlichen Saunaanlagen

Initiative auf Landesfinanzministerien ausgeweitet

Der Deutsche Sauna-Bund hatte beim Bundesfinanzministerium um Prüfung gebeten, ob nicht eine zeitliche Aussetzung der Umsatzsteuer auf den Saunaeintritt möglich sei. Die Umsatzsteuer auf den Saunaeintritt war am 1. Juli 2015 nach einem Urteil des Bundesfinanzhofes vom „halben“ Steuersatz auf den Regelsteuersatz angehoben worden, nachdem es zehn Jahre durch Einsatz des Sauna-Bundes einen Nichtanwendungserlass des Urteils gab.

Die Initiative des Sauna-Bundes wurde jetzt auf alle Landesfinanzministerien ausgeweitet. Auch dem Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Ralph Brinkhaus wurde das Anliegen persönlich übermittelt, um es bei den anstehenden Beratungen einzubringen.

HIER finden Sie das offizielle Schreiben an den Bundesfinanzminister.

16.04.2020

Entschädigung für geschlossene Saunabetriebe?

Informationen zum Infektionsschutzgesetz

Nach § 56 Infektionsschutzgesetz erhält eine Entschädigung, wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes unter Quarantäne gestellt oder mit einem Tätigkeitsverbot belegt wird und einen Verdienstausfall erleidet, ohne krank zu sein.

Der Deutsche Sauna-Bund hat stellvertretend für seine Mitglieder einen Fachanwalt für Verwaltungsrecht beauftragt mögliche Entschädigungszahlungen für Saunabetriebe zu prüfen. Den vollständigen Artikel lesen Sie im geschlossenen Mitgliederbereich.

16.04.2020

Interbad 2020

80 Prozent der Standflächen fest gebucht

Die Stuttgarter Messegesellschaft berichtet, dass 80 Prozent der verfügbaren Standflächen fest gebucht und man - verglichen mit dem gleichen Zeitraum vor der letzten Ausgabe der interbad – auf dem gleichen Stand sei.

Auch die neue Hallenaufteilung werde gut angenommen. Die aktuelle Buchungslage zeigt der Messegesellschaft, dass die Sauna- und Schwimmbadbranche für die Zeit nach der akuten Krise vorbereitet sein möchte und die Firmen dafür jetzt schon so weit wie möglich Planungssicherheit haben möchten.

Der Deutsche Sauna-Bund ist der interbad traditionell sehr verbunden und wird seine Messevorbereitungen fortsetzen.

15.04.2020

Sauna im Corona-Alltag: Ein kleiner Urlaub zuhause!

neue pressemeldung
In Deutschland ist das Saunabaden sehr beliebt: Mehr als 30 Millionen Bundesbürger zählen sich nach repräsentativen Erhebungen des Deutschen Sauna-Bundes aus Bielefeld zu den Saunagängern. Dafür stehen im Normalfall auch etwa 10.000 öffentliche Saunaanlagen zur Verfügung. Wegen der CoronaPandemie ist dies leider derzeit nicht der Fall. Aber gut 1,5 Millionen deutsche Haushalte sind nach Recherchen des Verbandes mit einem Saunaraum ausgestattet; er wird derzeit bewusster genutzt als sonst. [...]

Die vollständige Pressemeldung lesen Sie HIER.

08.04.2020

Co­ro­na-Schutz­schild

Finanzielle Hilfen zur Abfederung der Auswirkungen der Corona-Pandemie
Das Bundesfinanzministerium hat 50 Milliarden Euro Soforthilfen als Zuschüsse für kleine Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler und einen Schutzfonds und Liquiditätshilfen für größere Unternehmen zugesagt.
 
Neben dem bereits thematisierten Kurzarbeitergeld können Selbstständige und Unternehmen mit bis zu 10 Mitarbeitern Soforthilfen von bis zu 15.000 € für drei Monate beantragen. Für mittlere und größere Unternehmen greift der Wirtschaftsstabilisierungsfonds, welcher insbesondere Liquiditätsgarantien, Kapitalmaßnahmen und Refinanzierungen ermöglicht.
 
Alle Informationen finden Sie auf der Webseite des Bundesfinanzministeriums. Einige Landesministerien bringen zusätzliche Rettungsschirme auf den Weg.
 
23.03.2020

Spitzenverbände der Bäderbranche appellieren

Bäder brauchen echte Finanzhilfen, nicht nur Überbrückungskredite

In einem gemeinsamen Schreiben an die Bundesminister des Inneren (Horst Seehofer), für Finanzen (Olaf Scholz) und für Wirtschaft und Arbeit (Peter Altmaier) appellieren die führenden Verbände der deutschen Bäderbranche, die öffentlichen Bäder und Saunaanlagen angesichts der Corona-Krise mit echten Finanzhilfen und nicht nur mit kurzfristigen Überbrückungskrediten zu unterstützen.

Bäder und Saunaanlagen zählten zu den ersten Freizeiteinrichtungen, die in Deutschland aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus (SARS-CoV-2) geschlossen wurden, obwohl nach einhelliger Expertenmeinung in den Bädern kein erhöhtes Ansteckungsrisiko besteht. Die aus dieser – von den Verbänden durchaus mitgetragenen – Maßnahme resultierenden Einnahmeverluste treffen die öffentlichen Bäder jedoch besonders hart, da sie als Einrichtungen der kommunalen Daseinsvorsorge in der Regel ohnehin zuschussbedürftig sind oder als privatwirtschaftliche Betriebe bisher nicht mit Finanzhilfen rechnen konnten.

Die Verbände bitten die Bundesregierung daher, effektive Finanzhilfen für die Bäder und Saunaanlagen zur Verfügung zu stellen. Besonders betroffen sind private Betreiber, die auf keinen Ausgleich aus kommunalen Haushaltsmitteln hoffen dürfen und Gemeinden mit defizitären Haushalten. Weiterlesen...

Den vollständigen Appell und eine dazugehörige Pressemitteilung stehen zum Download bereit.

19.03.2020

Schadensausgleich

Betriebsunterbrechungs- und Betriebsschließungsversicherungen

Wenn es wegen des Corona-Virus zu einer Betriebsunterbrechung kommt, besteht über die klassische Betriebsunterbrechungsversicherung grundsätzlich kein Versicherungsschutz. Der Grund dafür ist, dass diese als auslösendes Ereignis einen Sachschaden, z. B. Feuer, an einer dem Betrieb dienenden Sache voraussetzt.

Betriebsschließungsversicherungen bieten dagegen für Unternehmen Versicherungsschutz bei finanziellen Schäden, die aufgrund einer von der zuständigen Behörde angeordneten Betriebsschließung erfolgt. Versichert sind insofern auch Schäden, die aus einer der im Infektionsschutzgesetz genannten Krankheiten resultieren.

 Einige Versicherer stellen sich dabei auf den Standpunkt, dass Voraussetzung für eine Versicherungsleistung ist, dass die Krankheiten im Infektionsschutzgesetz (Paragraphgen 6 und 7) ausdrücklich als meldepflichtig namentlich genannt wurden, was beim Corona-Virus nicht der Fall gewesen sei. Allerdings wurden daraus resultierende Erkrankungen im Januar per Verordnung als meldepflichtig eingestuft, sodass abzuwarten bleibt, ob dieses Argument rechtlich tragfähig ist, wenn jetzt eine Schließung des Unternehmens erfolgt. Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ist immer der individuelle Vertrag maßgeblich, sodass sich die Versicherungsnehmer zunächst direkt mit dem Versicherer in Verbindung setzen sollten. Dieses Vorgehen wird empfohlen, da nach der Prüfung durch den Versicherer immer noch der Rechtsweg beschritten werden kann.

19.03.2020

Was Saunabetreiber jetzt tun können

Corona-Kurzarbeit und weitere Maßnahmen

Saunabäder und die gesamte Wellnessbranche werden durch die Folgen von Corona wirtschaftlichen Schaden erleiden. Eine Möglichkeit einen Ausgleich zu schaffen, bietet das Kurzarbeitergeld. Wenn Unternehmen wirtschaftliche Einbußen verzeichnen und Arbeitnehmer nicht mehr in vollem Umfang beschäftigen können, kann Kurzarbeit angemeldet werden, um Kündigungen zu vermeiden. Voraussetzung ist, dass ein erheblicher temporärer Arbeitsausfall, verbunden mit Entgeltausfall, nicht abzuwenden ist. Dies trifft aktuell auf alle Bäderbetreibe zu, die zur Eindämmung der Corona-Pandemie geschlossen wurden. Auch Dienstleister und Zulieferer der Branche sind betroffen.

Im Rahmen der Kurzarbeit arbeiten die Beschäftigten für einen bestimmten Zeitraum weniger oder sogar gar nicht. Der fehlende Verdienst der Arbeitnehmer wird durch Kurzarbeitergeld teilweise durch die Agentur für Arbeit ausgeglichen.

Bundestag und Bundesrat haben, aus aktuellem Anlass, am 13.03.2020 eine umfangreiche Anpassung des Kurzarbeitergeldes beschlossen. Es gelten folgende neue Regelungen:

  • Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben.
  • Anfallende Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden zu 100 Prozent erstattet.
  • Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf Kurzarbeitergeld.

Betriebe und Unternehmen müssen die Kurzarbeit bei der jeweils zuständigen Agentur für Arbeit anzeigen. Erst danach können sie das Kurzarbeitergeld – ebenfalls bei der Agentur für Arbeit – beantragen. 

Alle Informationen zum Kurzarbeitergeld und zur Beantragung stellt die Bundesagentur für Arbeit auf ihrer Seite zur Verfügung. Die wichtigsten Grundlagen werden in einem Video anschaulich erklärt.

Die Servicehotline der Arbeitsagentur für Arbeitgeber: 0800 45555 20 (Mo-Fr 08.00-18.00 Uhr)

Die Möglichkeiten der Kreditaufnahme für die Liquidität der Saunaanlage und des Bades sind mit der Hausbank in einem offenen Gespräch zu beantragen. Die Kreditfinanzierung wird über die Kreditanstalt für Wiederaufbau geleistet.

Sauna und Badbetreiber überprüfen trotz der großen Verunsicherung derzeit ihre Warenbestände, um sie an die spätere Wiederaufnahme der Geschäfte anzupassen. Lieferengpässe sollten bedacht werden.

Darüber hinaus haben sich jetzt die Verbände des Badewesens an Fachministerien des Bundes mit der Bitte gewandt, Maßnahmen zu ergreifen, dass nach überstandener Pandemie der Bestand der Deutschen Bäderlandschaft nicht gefährdet werden darf.  

18.03.2020  

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