herzlich willkommen beim deutschen sauna-bund!

Der Deutsche Sauna-Bund e.V. ist der weltgrößte Verband der Saunabranche. Er verfolgt das satzungsgemäße Ziel, den Gedanken des Saunabades in Deutschland zu verbreiten und alle Mitglieder des Verbandes zu beraten und sie mit seinem Dienstleistungsangebot zu unterstützen.

Das Dienstleistungsangebot umfasst unter anderem das Qualitätssystem, einen marketingwirksamen Wettbewerbsvorteil für Saunabäder, das Branchenmagazin Sauna & Bäderpraxis und die Akademie für Aus- und Fortbildung.

Profitieren Sie von mehr als 70 Jahren Erfahrung!

 

herzlich willkommen beim deutschen sauna-bund!

Der Deutsche Sauna-Bund e.V. ist der weltgrößte Verband der Saunabranche. Er verfolgt das satzungsgemäße Ziel, den Gedanken des Saunabades in Deutschland zu verbreiten und alle Mitglieder des Verbandes zu beraten und sie mit seinem Dienstleistungsangebot zu unterstützen.

Das Dienstleistungsangebot umfasst unter anderem das Qualitätssystem, einen marketingwirksamen Wettbewerbsvorteil für Saunabäder, das Branchenmagazin SAUNA & BÄDERPRAXIS und die Akademie für Aus- und Fortbildung.

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termine 2020/2021

Anmeldungen und Vormerkungen für alle Seminartermine werden gerne entgegengenommen!

NEWS

Aktualisierung der Haus- und Badeordnung

Anlass: Rechtskräftiges Urteil des OLG Karlsruhe

Aufgrund eines seit Ende Juli rechtskräftigen Urteils des Oberlandesgerichts (OLG) Karlsruhe (Az. 15 U 9/20) muss der § 2 Abs. 2 der Muster Haus- und Badeordnung des Deutschen Sauna-Bundes mit einem neuen Satz 5 ergänzt werden. Dieser behandelt das Hausrecht und den Verweis von Gästen aus der Sauna beziehungsweise dem Bad. Dabei wird ausdrücklich auf die ergänzende Anmerkung zum Verfahren bei Dauer,- Saison-, Mehrfach-, Prepaid- oder ähnlichen Karten hingewiesen.

Alle Sauna- und Badbetreiber sollten unverzüglich ihre Haus- und Badeordnung aktualisieren, um einer Abmahnung vorzubeugen.

Mitglieder im Deutschen Sauna-Bund können die aktualisierte Fassung der Haus- und Badeordnung - Juli 2020 - per E-Mail unter info@sauna-bund.de in der Verbandsgeschäftsstelle kostenfrei anfordern.

Alle übrigen Interessenten können die Haus- und Badeordnung im Sauna-Matti Shop bestellen.

05.08.2020

Bremen

OVG Bremen: Auch Saunas in Fitnessstudios bleiben geschlossen!

Mit Spannung war erwartet worden, wie der Beschluss des Oberverwaltungsgerichts (OVG) der Freien  Hansestadt Bremen zum Eilantrag einer Fitnessstudiobetreiberin auf Öffnung der Saunabereiche in Fitnessstudios ausfallen würde.

Seit Montagvormittag liegt nun der nicht anfechtbare Beschluss des OVG vom 31. Juli vor   (Az. 1 B 200/20). Danach müssen "aufgrund einer Folgenabwägung" auch weiterhin die Saunabereiche in Fitnessstudios geschlossen bleiben. In einer Pressemitteilung werden die Gründe näher ausgeführt.

Das OVG betont, dass sich die Entscheidung nur auf das Verbot der Öffnung von Saunen in Fitnessstudios bezieht, nicht dagegen auf das durch die voraussichtlich bis zum 31. August geltende Coronaschutzverordnung bedingte Öffnungsverbot für selbständige Saunabetriebe oder Saunen innerhalb von Bäderbetrieben oder Beherbergungsbetrieben. 

Sonstige Klagen oder Anträge- außer einem Normenkontrollantrag - betreffend das Öffnungsverbot für Saunen sind derzeit beim OVG nicht anhängig.

03.08.2020

Auszüge aus der aktuellen Ausgabe der Verbandszeitschrift SAUNA & BÄDERPRAXIS

Schreiben an Entscheidungsträger
 Sehr geehrte Damen und Herren!

In den vergangenen Wochen und Monaten hat der Deutsche Sauna-Bund mit einer Vielzahl von Initiativen erfolgreich auf die Corona-Pandemie reagiert. Mit den Handlungsempfehlungen für die rasche Wiederinbetriebnahme öffentlicher Saunaanlagen und dem Infektionsschutzkonzept geht es in erster Linie darum, die vitalen Interessen der vielen Mitgliedsunternehmen des Verbandes auch bei Politik und Verwaltung mit Nachdruck zu vertreten. Darüber hinaus klären wir mit unserer Website www.sauna-bund.de die Medien-Öffentlichkeit über die gesundheitlichen Vorteile des Saunabadens auf.

Sachlich waren die überlangen und in Bremen und Hamburg immer noch andauernden Betriebsverbote nicht gerechtfertigt. Bei Einhaltung der notwendigen Hygienegebote besteht in den bundesdeutschen Sauna- und Wellnessanlagen kein erhöhtes Infektionsrisiko durch das Coronavirus.

Wohin die „Neue Normalität“ führen kann, zeigt eine aktuelle Zusammenschau der Coronaschutzverordnungen der 16 Bundesländer in der aktuellen Ausgabe unseres Verbandsorgans SAUNA & BÄDERPRAXIS. Um den „förderalen Flickenteppich“ künftig zu vermeiden, empfehlen wir mit dem Deutschen Sauna-Bund vorher Kontakt aufzunehmen, damit strittige Fragen kompetent und kooperativ geklärt werden können.

gez. Rolf-Andreas Pieper; Hans-Jürgen Gensow

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für die von Ihnen zur Verfügung gestellten Dokumente.

Gemäß § 26 der Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der Freien und Hansestadt Hamburg (HmbSARS-CoV-2-EindämmungsVO) vom 30. Juni 2020 sind Saunas, Dampfbäder, Thermen und Whirlpools noch geschlossen zu halten.

Die Hamburgische SARS-CoV-2 Eindämmungsverordnung –(HmbSARS CoV-2 EindämmungsVO) gilt an dieser Stelle noch bis zum 31.07.2020. Weitere Änderungen sind davon abhängig, ob die bereits getroffenen Lockerungen nicht die Entwicklung der Infektionsgeschwindigkeit erhöhen. Deswegen bitte ich um Verständnis, wenn wir zunächst abwarten müssen, wie sich die Lockerungen auf das Infektionsgeschehen auswirken werden. Perspektivisch entspricht der Entscheidungshorizont aber einer Fahrt auf Sicht, da die politischen Entscheidungen nur im direkten Zusammenhang mit den Infektionsentwicklungen getroffen werden können. Weitere Lockerung werden bereits erörtert und bei einer entsprechenden Entwicklung sicher auch Berücksichtigung finden. 

Corona-Intendanz Hamburg

28.07.2020

FÖRDERALER FLICKENTEPPICH: AUFGUSS UND WEDELN

Fünf Bundesländer verbieten Aufgüsse, die übrigen nicht

Nach Recherchen von NEWS zeigt sich in Zeiten von Corona auch beim Thema Aufguss und Wedeln ein förderaler Flickenteppich. Verboten sind Aufgüsse derzeit in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Baden-Württemberg. Aufgüsse ohne Wedeln erlaubt immerhin Bayern.

In den aktuellen Coronaschutzverordnungen, Allgemeinverfügungen und Hygienekonzepten von acht Bundesländern findet der Aufguss hingegen keinerlei Erwähnung: in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, Thüringen, Saarland, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt.

In Zweifelsfragen ist der Kontakt mit den örtlichen Genehmigungsbehörden empfehlenswert. Im Übrigen können Sauna-Bund Mitglieder sich zur Thematik Aufguss und Wedeln aktuell im angepassten Infektionsschutzkonzept informieren, siehe NEWS vom 22. Juli.

In Bremen und Hamburg sind die öffentlichen Sauna- und Wellnessbetriebe noch bis zum 31. August geschlossen.

25.07.2020

Bremen

Saunabetriebe bleiben auch weiterhin geschlossen!

Für die Freie Hansestadt Bremen liegt inzwischen die zwölfte Coronaschutzverordnung vor. Sie gilt vom 23. Juli bis zum 31. August.

Darin heißt im 1. Teil Veranstaltungen und Einrichtungen des gesellschaftlichen Lebens: § 4 Schließung von Einrichtungen: Folgende Einrichtungen dürfen nicht für den Publikumsverkehr geöffnet werden: 3. Saunen und Saunaclubs.

Somit können in 14 der 16 Bundesländer Sauna- und Wellnessbetriebe wieder öffnen, wenn auch mit Einschränkungen und unter Hygieneauflagen. Nur Bremen und Hamburg erlauben keine Wiederinbetriebnahmen bis zum 31. August.

25.07.2020

Berlin

Re-Start der Sauna- und Wellnessbetriebe am Sonnabend

Mit Datum 23. Juli liegt die Neufassung der Ende Juni geänderten Infektionsschutzverordnung vor, gültig bis 24. Oktober.

Im 2. Teil Personenobergrenzen und Verbote ist unter § 7 (3) zu lesen: "Saunen, Dampfbäder und ähnliche Einrichtungen sind geschlossen zu halten. Entsprechende Bereiche in Hotels, Fitnessstudios und ähnlichen Einrichtungen sind ebenfalls geschlossen zu halten. Satz 1 gilt nicht für Trockensaunen; Aufgüsse in Trockensaunen sind verboten. "

Heute, Freitag, ist der Tag der Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt, sodass die Berliner Sauna- und Wellnessbetriebe ab morgen, Sonnabend, 25. Juli, wieder in Betrieb gehen können - mit den entsprechenden Einschränkungen und Hygieneauflagen.

                                                                         24.07.2020                          

 

 

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Anpassung des Sauna-Bund Infektionsschutzkonzeptes

Aufguss und Wedeln

Derzeit finden sich in den Coronaschutzverordnungen von acht Bundesländern keinerlei Hinweise auf die zentrale Thematik Aufguss und Wedeln. Um möglichst auf gleiche Bedingungen für die Sauna- und Wellnessbetriebe in Deutschland hinzuwirken, hat der Deutsche Sauna-Bund sein Infektionsschutzkonzept diesbezüglich angepasst. 

Im Mitgliederbereich dieser Website finden sich die entsprechenden Hinweise in den Kapiteln 4.4 und 5.3.

22.07.2020

FIBO 2020

GOES DIGITAL

Die FIBO 2020, die weltweit größte Messe für Fitness, Wellness und Gesundheit, findet wegen der andauernden Corona-Pandemie nur als reines Online-Event vom 1. bis 3. Oktober statt.

Die FIBO@business vereint dabei zahlreiche internationale Foren, Kongresse und weitere Formate für Fachbesucher. Für Privatbesucher gibt es mit der FIBO@home ein eigenes virtuelles Veranstaltungsformat. Das gab der Veranstalter Reed Exhibitions Deutschland heute in Düsseldorf bekannt. Website der FIBO 

                                                                               21.07.2020

 

 

 

Messe Stuttgart verschiebt interbad auf 2021

Eigenschutz der Aussteller ausschlaggebend

Die gegenwärtig noch andauernde Unsicherheit wegen der Corona-Pandemie und eine damit verbundene Zurückhaltung aus Eigenschutz seitens der Aussteller hat dazu geführt, dass die Messe Stuttgart die 27. interbad - Internationale Fachmesse für Schwimmbad, Sauna und Spa auf das Datum  21. bis 24. September 2021 verschiebt. Das gab die Messe Stuttgart heute in einer Pressemitteilung bekannt. Die interbad wird ihren traditionellen zweijährigen Turnus beibehalten und dann wieder im Herbst 2023 stattfinden. 

21.07.2020

TOURISMUS-WEGWEISER

MEHR TRANSPARENZ UND SICHERHEIT AUF REISEN

Auch wenn Sauna-Touristen keine unmittelbaren Vorteile vom neuen Tourismus-Wegweiser haben, so liefert die neue nationale Informationsplattform des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) doch eine Fülle tagesaktueller Informationen in Corona-Zeiten.

„Lockerungen und Einschränkungen im Überblick“:  Gerade im Hinblick auf die komplexen Bestimmungen der Coronaschutzverordnungen der 16 Bundesländer soll damit „für mehr Transparenz und Sicherheit auf Reisen“ gesorgt werden. Hinter dem neuen Angebot steht das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes in Salzgitter (Niedersachsen).

19.07.2020

SAUNA & BÄDERPRAXIS

Aktuelle Ausgabe 1/2020 online!

Für die Mitglieder des Deutschen Sauna-Bundes steht die neue Ausgabe von SAUNA & BÄDERPRAXIS 1/2020 ab sofort im geschützten Mitgliederbereich zur Verfügung. Die Printausgabe erscheint einige Tage später.

Top-Thema: Corona: „Neue Normalität“. Den Inhalt finden Sie hier.

10.07.2020

MECKLENBURG-VORPOMMERN

Tagesanwesenheitslisten auch weiterhin erforderlich

Für das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern gibt es ab dem 10. Juli eine neue Coronaschtzverordnung, die bis zum 13. August gültig ist.

Seit dem 15. Juni dürfen Sauna- und Wellnessbetriebe wieder öffnen. In Artikel 1 §2 Einzelhandel, Einrichtungen, sonstige Stätten heißt es unter (20):

Für den Betrieb von Schwimm- und Spaßbädern besteht die Pflicht, die Auflagen aus Anlage 20 einzuhalten.
1. Es ist ein einrichtungsbezogenes Hygiene- und Sicherheits-Konzepts zu erstellen, welches der zuständigen Gesundheitsbehörde im Sinne des § 2 Absatz 1 Infektionsschutzausführungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern anzuzeigen ist.
2. Es sind die gesteigerten hygienischen Anforderungen, insbesondere in den Gemeinschaftseinrichtungen, Saunen, Solarien und sonstigen Wellnessbereichen zu beachten.
4. Zum Zweck der Nachverfolgung von Infektionen mit COVID-19 müssen Besucherinnen und Besucher in einer Tagesanwesenheitsliste erfasst werden, die die folgenden Angaben enthalten muss: Vor- und Familienname, vollständige Anschrift, Telefonnummer, sowie Uhrzeit des Besuchs.

Inwieweit die für Mecklenburg-Vorpommern angekündigten “weiteren Lockerungen” auch konkrete positive Auswirkungen auf die Sauna- und Wellnessbetriebe haben, wird den noch nicht überarbeiteten “Hinweisen für Wellnesseinrichtungen” des LAGuS Landesamt für Gesundheit und Soziales Abt. Gesundheit zu entnehmen sein.

09.07.2020

Nordrhein-Westfalen

Detaillierte Hygiene- und Infektionsschutzstandards

Es gibt eine weitere Coronaschutzverordnung für Nordrhein-Westfalen. Sie gilt vom 7. Juli bis einschließlich 15. Juli. Seit dem 15. Juni können Sauna- und Wellnessbetriebe wieder öffnen, wenn, wie in § 10 Freizeiteinrichtungen unter (3) zu lesen ist, „beim Betrieb von Schwimmbädern, Saunen und vergleichbaren Wellnesseinrichtungen die in der Anlage zu dieser Verordnung festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards beachtet werden“.

In der Anlage „Hygiene- und Infektionsschutzstandards“ heißt es unter Ziffer 8:

4. Gäste müssen sich nach Betreten der Einrichtung die Hände waschen oder desinfizieren (Bereitstellung Desinfektionsmittel mind. „begrenzt viruzid“). Die nach § 2 Absatz 3 der CoronaSchVO zu beachtende Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung gilt nicht, soweit das mit der Art der Nutzung nicht vereinbar ist.
5. Der Zutritt zur Einrichtung ist so zu regeln, dass nicht mehr Kundinnen und Kunden in die Einrichtung gelangen als Plätze und Anlagen unter Wahrung der allgemeinen Abstandsregeln nutzbar sind. Ersatzweise ist als Maßstab pro 7 qm Fläche nicht mehr als 1 Gast zuzulassen.
7. Bei Einrichtungen in geschlossenen Räumen ist eine gute Durchlüftung sicherzustellen.
8. Saunen müssen mit einer Temperatur von mindestens 80 Grad betrieben werden; Dampfbäder sind bis auf Weiteres nicht zulässig.
9. Kundenkontaktdaten sowie Zeitpunkt des Betretens und Verlassens der Einrichtung bzw. der Geschäftsräume sind - unter Einholen des Einverständ-nisses…zu erheben.
10. Einzelumkleiden sind bevorzugt zu nutzen. Sammelumkleiden sind unter Wahrung des Mindestabstands von 1,5 m zulässig. Die Nutzung von Duschen ist unter Einhaltung des Mindestabstands möglich.

Zum Thema Aufguss und Wedeln finden sich keine Erläuterungen.

09.07.2020

Überbrückungshilfe

Überbrückungshilfe verschafft „Luft zum Atmen“

Seit Mittwoch ist das bundeseinheitliche Online-Portal zur Beantragung der „Überbrückungshilfe“ freigeschaltet worden: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Wirtschaftsminister Peter Altmaier hat das Programm auf einer Pressekonferenz vorgestellt. Damit soll vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen, die besonders hart von der Corona-Krise betroffen sind, „Luft zum Atmen verschafft und ihr Überleben gesichert werden“.

In einem ersten Schritt müssen sich mit der Angelegenheit von ihren Mandanten betraute Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer registrieren.  In einigen Tagen soll dann die eigentliche Antragstellung möglich sein. Mit den ersten Auszahlungen wird in der letzten Juli-Woche gerechnet. Die Antragsfrist soll am 31. August enden, die Auszahlungsfrist am 30. November.

Zur Sicherung der Existenz kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) hatte sich der Koalitionsausschuss der Regierung Mitte Juni auf Eckpunkte zu einer „Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen geeinigt, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen“. Die Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes 24,6 Milliarden Euro Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von drei Monaten, von Juni bis August 2020. In Nordrhein-Westfalen gibt es zusätzlich die NRW Überbrückungshilfe PLUS.

Kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz unter 50 Millionen Euro haben schon heute wegen der Corona-Krise im Schnitt 87.000 Euro je Betrieb verloren. Das meldete BILD online Anfang Juli unter Berufung auf eine Befragung des Marktforschungsunternehmens Censuswide. Außerdem: 52 Prozent der Befragten blicken mit Zuversicht in die Zukunft. Ein Drittel setzt darauf, dass die Krise in den nächsten sechs Monaten ausgestanden ist.

Weiterführende Informationen:
- Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
- Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

08.07.2020

THÜRINGEN

PFLICHT ZUR KONTAKTDATENERFASSUNG BLEIBT BESTEHEN

Vom 16. Juli bis zum 30. August wird es für den Freistaat Thüringen eine neue Coronaschutzverordnung geben. Diese wird nach Auskunft der Landesregierung „nur kleine Veränderungen“ im Vergleich zur bestehenden enthalten

Die „Pflicht zur Kontaktdatenerfassung in geschlossenen Räumen bleibt für Hallen- und Freizeitbäder, Thermen und Saunen“ bestehen.

Seit dem 13. Juni dürften „Saunen und Thermen, Schwimm-, Freizeit und Erlebnisbäder“ wieder öffnen unter der Voraussetzung, dass die zuständige Behörde das vorgelegte Infektionsschutzkonzept zur Einhaltung der einschlägigen Infektionsschutzregeln schriftlich genehmigt hat (Artikel 1 § 7 (3)).

Generell gilt – wie überall - das das „A-H-A-Konzept“: ausreichend Abstand halten, Hygienekonzepte umsetzen und Alltagsmasken tragen.

07.07.2020

Niedersachsen

Regelungen für Saunabetriebe gelten unverändert

Das Land Niedersachsen hat am Freitag eine leicht geänderte (Übergangs-)  Coronaschutzverordnung vorgelegt. Diese gilt vom 6. Juli bis 12. Juli.

Unverändert steht in § 2 o Schwimm- und Spaßbäder, Saunen der folgende Passus: „Der Betrieb und die Nutzung von Schwimm- und Spaßbädern sowie Saunen sind zulässig, wenn sichergestellt ist, dass jede Person beim Betreten und Verlassen der Einrichtung sowie beim Aufenthalt in der Einrichtung einen Abstand von mindestens 1,5 - Metern zu jeder anderen Person, die weder zum eigenen noch zu einem weiteren Hausstand gehört, einhält.

Die Betreiberin oder der Betreiber einer Einrichtung […] ist darüber hinaus verpflichtet, Maßnahmen zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Beachtung des Abstandsgebots bei Ansammlungen von Personen zu treffen, insbesondere im Bereich der Umkleideeinrichtungen und Duschen. Die Betreiberin oder der Betreiber der Einrichtung hat Hygienemaßnahmen zu treffen, die geeignet sind, die Gefahr einer Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 zu vermindern.“

03.07.2020

Bayern

Keine weiteren Lockerungen für geöffnete Saunabetriebe
Inzwischen liegt eine Ende Juni aktualisierte Fassung der 6. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vor. Sie gilt bis 19.Juli.
 

Teil 3 umfasst die Bereiche Sport, Spiel und Freizeit. § 9 Sport Abs. 2 Sätze Nr.1 bis 8 weist auf die Notwendigkeit eines Schutz- und Hygienekonzepts hin sowie auf die Maskenpflicht in Eingangsbereichen und bei der Nutzung von Umkleiden.

In § 11 Freizeiteinrichtungen steht unter (4): 4) Badeanstalten, Hotelschwimmbäder, Thermen und Wellnesszentren sowie Saunen können unter Einhaltung der Voraussetzungen des § 9 Abs. 2 Nr. 1 bis 8 geöffnet werden. Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Der Betreiber hat ergänzend durch geeignete  Maßnahmen sicherzustellen, dass die Zahl der gleichzeitig anwesenden Besucher nicht höher ist als eine Person je 10 m2 Fläche der für Besucher zugänglichen Bereiche einschließlich der Becken.
 
Gemeinsame Handlungsempfehlungen, auf deren Basis jeder Betrieb sein individuelles Schutz- und Hygienekonzept entwickeln kann, sind im aktuellen  Hygienekonzept zusammengefasst: 3. Regelungen zu Thermenanlagen: 3.8 In den Saunakabinen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den einzelnen Sitzplätzen einzuhalten; diese werden entsprechend markiert. Gäste müssen auf einer Unterlage sitzen. Saunakabinen werden nur mit einer Temperatur von mindestens 60 Grad Celsius in Betrieb genommen. Aufgüsse finden ohne Aufgussverteilung („Wedeln“) statt. 3.9 Dampfbäder und Infrarotkabinen bleiben geschlossen.

02.07.2020

Hamburg

Saunabetriebe bleiben bis zunächst Ende August geschlossen
Für die Freie und Hansestadt Hamburg liegt eine neue, am Dienstag vom Senat verabschiedete Coronaschutzverordnung vor. Sie gilt vom 1. Juli und bis zunächst 31. August.
 

Nähere Einzelheiten wurden auf der Landespressekonferenz erläutert, unter anderem vom Ersten Bürgermeister, Dr. Peter Tschentscher, und der Staatsrätin für Gesundheit, Melanie Schlotzhauer. In einer Pressemitteilung der Senatskanzlei steht ganz am Schluss: „Clubs, Diskotheken und Musikclubs, Volksfeste, Saunas und Dampfbäder, Thermen und Whirlpools sowie Prostitutionsangebote bleiben aus Infektionsschutzgründen weiter geschlossen.“

Rechtliche Grundlage dafür ist Teil 6 Schließungen und Dienstleistungsverbote der neuen Coronaschutzverordnung. In § 26 Schließung bestimmter Gewerbe und Einrichtungen, Dienstleistungsverbote, Kampfmittelbeseitigung heißt es unter (1) „Die nachfolgenden Gewerbebetriebe im Sinne der Gewerbeordnung und Einrichtungen dürfen nicht für den Publikumsverkehr geöffnet werden: 3. Saunas, Dampfbäder, Thermen und Whirlpools.“

30.06.2020

Sachsen-Anhalt

Neue Verordnung präzisiert Lockerungen
Sachsen-Anhalt hatte die Vorreiterrolle bei der Wiederinbetriebnahme der öffentlichen Sauna- und Wellnessbetriebe in Deutschland. Seit dem 28. Mai können die Anlagen dort wieder geöffnet werden. Am Dienstagmittag beschloss das Landeskabinett unter dem Vorsitz von Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff die 7. Corona Eindämmungsverordnung, die am 2. Juli in Kraft tritt und bis 16. September gilt.
 
Unter § 4 Bildungs-, Kultur-, Freizeit-, Spiel-, Vergnügungs- und Prostitutionseinrichtungen wird unter (2) auch auf 21. Badeanstalten, Schwimmbäder, einschließlich soge­nannte Freizeit-und Spaßbäder sowie Heilbäder und 22. Saunas und Dampfbäder verwiesen. Es ist nur noch die Rede davon, dass die allgemeinen Hygieneregeln einzuhalten sind.

30.06.2020

Leitfaden zum Tag der Sauna

PDF steht zum Download bereit

Der Tag der Sauna 2020 wird, wie jedes Jahr, am 24. September stattfinden. Gemeinsam werden mehrere hundert Betriebe deutschlandweit diesen Aktionstag nutzen, um auf die besonderen gesundheitlichen Effekte der Sauna und die entspannende und stimmungsaufhellende Wirkung eines gesundheitsorientierten Saunabesuchs aufmerksam zu machen. Aus aktuellem Anlass wird der Tag der Sauna dieses Jahr aber auch eine besondere Herausforderung. Für viele Betriebe geht es nach monatelanger Schließung um die Existenz. Alle Betriebe haben mit Auflagen und Beschränkungen zu kämpfen.

In den vergangenen Wochen haben die Mitarbeiter des Deutschen Sauna-Bundes viel Zeit und Energie in Umfragen und Gespräche mit Betriebsleitern, Mitarbeitern öffentlicher Saunaanlagen und auch Saunagästen investiert, um mit Informationen zu helfen und um ein detailliertes Bild der aktuellen Situation in den Anlagen zu erhalten. Der Verband hat sich für die Reduzierung der Mehrwertsteuer eingesetzt und im regen Austausch mit Ministerien und Behörden aller 16 Bundesländer die  Wiederinbetriebnahme der öffentlichen Saunaanlagen vorangetrieben.

Durch die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen, ist es auch weiterhin kaum möglich, einen normalen und durchgehend erholsamen Saunabesuch zu ermöglichen. Diese und weitere Überlegungen sind in den Leitfaden zum Tag der Sauna 2020 mit eingeflossen. Der Leitfaden steht ab sofort zum Download zur Verfügung. Sie finden ihn im Mitgliederbereich unter "Öffentlichkeitsarbeit".

29.06.2020

Rheinland-Pfalz

Neues Hygienekonzept Sauna und Wellness

Seit dem 10. Juni können die öffentlichen Saunabetriebe, Wellnessanlagen und Hallenbäder in Rheinland-Pfalz mit Hygienekonzepten wieder in Betrieb genommen werden. Die aktuelle  Coronaschutzverordnung gilt vom 24. Juni bis 31. August.

Es gibt auch ein neues, seit dem 24. Juni zu beachtendes Hygienekonzept für Saunen und Wellnessbereiche.

Auszüge:

1 b. Im Wellness-und Saunabereich sind nur Saunen mit über 60 Grad Celsius Betriebstemperatur zulässig.
c. Dampfbäder sind geschlossen.

4. Einrichtungsbezogene Maßnahmen:
b. Es sind gezielte Maßnahmen zu treffen, um die Belastung von Räumen mit Aerosolen zu minimieren. Alle Räumlichkeiten sind ausreichend zu belüften.

Das Thema Aufguss und Wedeln wird nicht erwähnt.

27.06.2020

SCHLESWIG-HOLSTEIN

Unverändert: Nur ein Gast pro Saunaraum!

Inzwischen liegt für Schleswig-Holstein eine neue Coronaschutzverordnung vor, die vom 29. Juni bis zum 9. August Gültigkeit hat: Seit dem 8. Juni können - bei Vorlage eines Hygienekonzepts - „Saunen, Whirlpools oder vergleichbare Einrichtungen wie Dampfbäder wieder öffnen. Unverändert heißt es unter:

3. (4) […] „Die gleichzeitige Nutzung von Saunen, Whirlpools oder vergleichbaren Einrichtungen ist nur einzeln oder durch die Mitglieder eines gemeinsamen Haushalts zulässig.“

Im Teil B ist zu § 3 zu lesen:

„Im Vergleich zur Schließung dieser Einrichtungen ist die Einschränkung der Nutzung das mildere Mittel. Dabei spielt es keine Rolle, wo eine solche Einrichtung betrieben wird. Die Regelung gilt also zum Beispiel für die Nutzung von Saunen in Hotels oder für Saunabereiche in Spaß- und Freizeitbädern.“

Der Deutsche Sauna-Bund hatte sich in der Vergangenheit unter anderem an Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther direkt gewandt und die nun fortgeschriebene Regelung als „eine schwer bis gar nicht umsetzbare Anforderung“ kritisiert, „die noch dazu unwirtschaftlich und ökologisch bedenklich ist“.

27.06.2020

SAARLAND

Bereichsspezifische Hygienerahmenkonzepte für Thermen und Saunaanlagen

Seit dem 15. Juni dürfen die öffentlichen Saunabetriebe wieder öffnen. Inzwischen hat der Ministerrat des Saarlandes eine neue Coronaschutzverordnung beschlossen, die vom 29. Juni bis zum 12. Juli gültig ist.

Auszug § 5 Hygienekonzepte:

(3) Bereichsspezifische Hygienerahmenkonzepte sind insbesondere erforderlich für [...] c. den Betrieb von Freibädern, Strandbädern, Hallenbädern, Thermen und Saunaanlagen.

Nähere Ausführungen für die Bereiche Sauna und Wellness gibt es allerdings nicht.

27.06.2020

Sachsen

Nutzung von Dampfräumen weiterhin nicht erlaubt

Seit dem 6.Juni dürfen die öffentlichen Saunabetriebe im Freistaat Sachsen wieder öffnen. Inzwischen liegt eine neue Coronaschutzverordnung vor, die vom 27. Juni bis zum 17. Juli gültig ist.

Auszüge:

4) Hygienekonzepte müssen von den zuständigen kommunalen Behörden vor der Inbetriebnahme folgender Einrichtungen genehmigt werden: 1. Freibäder, Hallenbäder, Kurbäder, Thermen und Saunen [...]. Verboten bleiben laut §3 (1) 3. Dampfbäder und Dampfsaunen.

Über einen sächsischen Bundestagsabgeordneten in Berlin hatte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer die Handlungsempfehlungen für die Wiederinbetriebnahme und das Infektionsschutzkonzept des Deutschen Sauna-Bundes direkt zugeleitet bekommen.

27.06.2020

Baden-Württemberg

Aufgüsse und Wedeln bleiben untersagt

Laut der Verordnung des Sozialministeriums von Baden-Württemberg vom 26. Juni wird die derzeit gültige CoronaVO Saunen zum 1. Juli aufgehoben. Es gilt dann die neue allgemeine Coronaschutzverordnung. Dort findet man unter § 16 Verordnungsermächtigungen folgenden Hinweis:

(5) Das Kultusministerium und das Sozialministerium werden gemäß § 32 Satz 2 IfSG ermächtigt, durch gemeinsame Rechtsverordnung für den Betrieb von […] 2. Bädern einschließlich Saunen und Badeseen mit kontrolliertem Zugang sowie [...] für entsprechende Angebote nach § 14 Satz 1 Nummer 6 in der Ressortzuständigkeit des Kultusministeriums zum Schutz vor einer Infektion mit dem Coronavirus Bedingungen und Anforderungen, insbesondere Hygienevorgaben, festzulegen.

Die vom 1. Juli bis zum 31. August geltende Verordnung des Kultusministeriums und des Sozialministeriums über Bäder und Saunen behandelt in Teil 2 „Regelungen für Saunen“.

§ 5 regelt die Benutzung von Saunen:

(1) Der Betrieb von Anlagen mit Aerosolbildung, insbesondere Dampfbäder, Dampfsaunen und Warmlufträume, ist untersagt.
(2) Aufgüsse und das Verwedeln der Luft sind unzulässig.
(5) In sämtlichen Saunen ist für einen regelmäßigen Austausch der Raumluft zu sorgen.  

27.06.2020

Rückerstattung von Eintrittskarten

in der Corona-Krise

Auch wenn die Corona-Krise derzeit langsam abzuebben scheint und eine zweite Welle hoffentlich nicht eintritt, ergeben sich für die Saunabetreiber existenzielle Fragen. Wie ist unter Corona-Bedingungen mit Eintrittskarten, z. B. auch mit Jahreskarten, umzugehen, die wegen der Schließung nicht eingelöst werden konnten beziehungsweise nicht können? Gilt die Pandemie als „höhere Gewalt“, wenn die Behörden den Betrieb untersagen? Immerhin geht es um einen Zeitraum von circa einem Vierteljahr und teilweise um eine gut zahlende Stammkundschaft, die man nicht verlieren will. 

In einem Artikel für die nächste Ausgabe von SAUNA & BÄDERPRAXIS beschäftigt sich Prof. Dr. Carsten Sonnenberg, Professor für Wirtschaftsrecht an der Hochschule Anhalt in Bernburg und Präsident des Deutschen Sauna-Bundes in Bielefeld, mit diesem Thema. Für die Mitglieder des Verbandes steht der Beitrag bereits jetzt im geschützten Mitgliederbereich als PDF zur Verfügung.

22.06.2020

BRANDENBURG

Saunabetriebe dürfen ab 13. Juni wieder öffnen

Die Regierung des Landes Brandenburg in Potsdam unter dem Vorsitz von Ministerpräsident Dietmar Woidke hat eine neue Cororanschutzverordnung verabschiedet, die vom kommenden Montag, 15. Juni, bis zum 16. August gilt.

In § 9 Sport heißt es: Trockensaunen (Saunabetriebe) sind ohne Aufgüsse zu betreiben. Unter (4) steht: „Der Betrieb von Dampfsaunen, Dampfbädern und ähnlichen Einrichtungen ist untersagt.“ Im Übrigen müssen „regelmäßig die im jeweiligen Einzelfall erforderlichen Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen ergriffen werden“.

13.06.2020

HESSEN

SAUNABETRIEBE DÜRFEN AB 15. JUNI WIEDER ÖFFNEN

Zu den am Mittwoch vom Corona-Kabinett der Hessischen Landesregierung unter Vorsitz von Ministerpräsident Volker Bouffier beschlossenen weiteren Lockerungen zählt auch die Wiederinbetriebnahme von „Saunen und Saunabereichen“ unter (Hygiene-) Auflagen ab kommenden Montag, 15. Juni. Für diese Bereiche müsse ein anlagenbezogenes Hygienekonzept eingehalten werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Hessischen Staatskanzlei.

Außerdem hätten sich die Fünf-Quadratmeter-Regelung sowie die weiteren Bestimmungen an den Schwimmbad-Vorgaben zu orientieren.

Nähere Angaben stehen unter Artikel 3, 2 c und d (2 a und b) der neuen Coronaschutzverordnung, die vom 11. Juni bis 16. August gültig ist.

10.06.2020

SENKUNG DES MEHRWERTSTEUERSATZES

ERGEBNIS KOALITIONSAUSSCHUSS 3. JUNI 2020
Unter dem Titel Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken, hat der Koalitionsausschuss am 3. Juni 2020 eine Senkung des Mehrwertsteuersatzes von 19% auf 16% und von 7% auf 5%, zur Stärkung der Binnennachfrage in Deutschland beschlossen. Die Senkung des Mehrwertsteuersatzes wird vom 1.7.2020 bis zum 31.12.2020 befristet.
 
Bereits Mitte März hatte der Deutsche Sauna-Bund eine finanzielle Entlastung öffentlicher Saunabetriebe durch eine Senkung der Umsatzsteuer auf den Saunaeintritt gefordert. Der Verband wandte sich wiederholt schriftlich an das Bundesministerium der Finanzen und an die Landesfinanzminister.
 
04.06.2020

Im Gespräch: Dr. med. Christoph Specht

Der Doktor, der sagt, was ist

Die Welt steht Kopf: Seit dem ersten Quartal dieses Jahres bestimmt das 100-200 Nanometer kleine COVID-19 Virus  immer mehr das globale Geschehen. Nichts ist mehr so wie es vorher war und die Zukunft bleibt ungewiss, was den weiteren Verlauf der Pandemie und die langfristigen gesamtgesellschaftlichen Folgen anbelangt. Dies gilt auch für die öffentlichen Saunaanlagen in  Deutschland, die Mitte März auf behördliche Anweisung  bis auf Weiteres schließen mussten. Nur die circa 1,5 Millionen Haushalte mit einer privaten Sauna können das Wechselbad weiterhin wie gewohnt nutzen. 

Darauf weist  der bekannte  TV-Arzt und Medizinkorrespondent Dr. med. Christoph Specht (58) hin: „Auch in Zeiten von Corona kann man die private Sauna empfehlen. Regelmäßiges Saunieren verbessert die Thermoregulation und sorgt für körperliches Wohlbefinden. Und schon das hat einen positiven Einfluss auf die Immunabwehr. Aber bitte nur im Kreis der Familie, mit der man zusammenlebt, und nicht mit Freunden. Vor allem in Kombination mit Sport kann die Sauna zu einer Stärkung der allgemeinen Immunabwehr beitragen. Wer sich krank fühlt und Fieber hat, für den ist die Sauna allerdings Tabu." Erstmals mit der Sauna in Kontakt gekommen ist der heute in Düsseldorf  lebende freiberufliche Medizin-Erklärer schon früh: Seine Eltern - beide Ärzte - besaßen eine Sauna im Keller ihres Hauses.

“Es kommen auch wieder gute Zeiten für die öffentlichen Saunabetriebe”, gibt sich Dr. Sprecht grundsätzlich optimistisch. Gleichwohl erwartet er deren Neustart “erst später”, weil es für die Politik zunächst andere Lockerungsprioritäten gebe, wo nicht größere Menschenansammlungen entstünden. Außerdem werfe das nötige Abstandsgebot und die damit verbundene räumliche Verteilung des geringeren Gästeaufkommens Fragen nach der betriebswirtschaftlichen Rentabilität auf.

Derzeit liegt Spechts beruflicher Fokus natürlich auf dem Thema Nummer eins in allen Medien. Corona aktuell – kompetent und verständlich erklärt auf sympathisch-humorvolle Art: Das ist sein Markenzeichen mit hohem Wiedererkennungswert, am liebsten live vor laufenden Kameras von ZDF, ntv, RTL oder anderen Sendern. Schnelles Denken, stupendes Wissen, druckreifes Sprechen auf den Punkt und zeitliche Verfügbarkeit machen den “Doktor, der sagt, was ist” zu einem allseits gefragten Gesprächspartner. Der approbierte Arzt und Tropenmediziner sieht das als seine Berufung: “Ich mache genau das, was mir Spaß macht.”

Da das COVID-19-Virus hochinfektiös aber in den allermeisten Fällen nicht tödlich ist, “wird die Menschheit schon nicht aussterben”, blickt Specht zuversichtlich über den Tellerrand der Gegenwart hinaus. Außerdem dürfe man ja hoffen, dass es in einigen Monaten wirksame Medikamente und in etwa einem Jahr auch einen Impfstoff gibt, um die Pandemie zu besiegen. Sorgen bereiten ihm dagegen die weltweiten wirtschaftlichen und sozialen Folgen von Corona. Deutschland sieht er in diesem Kontext noch relativ gut aufgestellt.

Dr. med. Christoph Specht wurde für seine Arbeit mit zahlreichen Filmpreisen und Ehrungen ausgezeichnet. Sein Lebensmotto: “Es gibt ein(!) Leben vor dem Tod. Danach ist das nicht so sicher…” Als Nebenprodukt seines ehrenamtlichen ärztlichen Engagements in Südafrika bei der Bekämpfung von HIV und Tuberkulose erwarb er den Pilotenschein. Freiheit über den Wolken – garantiert Corona frei!

Website: www.doktor-specht.de

Text: Hans-Jürgen Gensow | Foto: Jo Kirchher

22.04.2020

Handlungsempfehlungen

FÜR DIE WIEDERAUFNAHME DES BETRIEBES
Seit Mitte März sind, zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus, auf behördliche Anordnung alle öffentlichen Saunaanlagen in Deutschland geschlossen. Für die Betriebe und ihre Mitarbeiter bedeutet dies erhebliche und teilweise existenzielle wirtschaftliche Konsequenzen.
 
Der Deutsche Sauna-Bund hat Handlungsempfehlungen erarbeitet, um die Mitgliedsbetriebe und ihre Mitarbeiter auf die Herausforderungen der Wiederinbetriebnahme vorzubereiten. Sie werden fortlaufend erweitert und aktualisiert. Im Fokus steht dabei die praktische Umsetzung der Wiederinbetriebnahme.
 
Sie sind herzlich eingeladen, sich mit Fragen und Anregungen an den Verband zu wenden und die Erweiterung der Informationen mitzugestalten. Kontaktieren Sie uns!

16.04.2020

Entschädigung für geschlossene Saunabetriebe?

Informationen zum Infektionsschutzgesetz

Nach § 56 Infektionsschutzgesetz erhält eine Entschädigung, wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes unter Quarantäne gestellt oder mit einem Tätigkeitsverbot belegt wird und einen Verdienstausfall erleidet, ohne krank zu sein.

Der Deutsche Sauna-Bund hat stellvertretend für seine Mitglieder einen Fachanwalt für Verwaltungsrecht beauftragt mögliche Entschädigungszahlungen für Saunabetriebe zu prüfen. Den vollständigen Artikel lesen Sie im geschlossenen Mitgliederbereich.

16.04.2020

Interbad 2020

80 Prozent der Standflächen fest gebucht

Die Stuttgarter Messegesellschaft berichtet, dass 80 Prozent der verfügbaren Standflächen fest gebucht und man - verglichen mit dem gleichen Zeitraum vor der letzten Ausgabe der interbad – auf dem gleichen Stand sei.

Auch die neue Hallenaufteilung werde gut angenommen. Die aktuelle Buchungslage zeigt der Messegesellschaft, dass die Sauna- und Schwimmbadbranche für die Zeit nach der akuten Krise vorbereitet sein möchte und die Firmen dafür jetzt schon so weit wie möglich Planungssicherheit haben möchten.

Der Deutsche Sauna-Bund ist der interbad traditionell sehr verbunden und wird seine Messevorbereitungen fortsetzen.

15.04.2020

Co­ro­na-Schutz­schild

Finanzielle Hilfen zur Abfederung der Auswirkungen der Corona-Pandemie
Das Bundesfinanzministerium hat 50 Milliarden Euro Soforthilfen als Zuschüsse für kleine Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler und einen Schutzfonds und Liquiditätshilfen für größere Unternehmen zugesagt.
 
Neben dem bereits thematisierten Kurzarbeitergeld können Selbstständige und Unternehmen mit bis zu 10 Mitarbeitern Soforthilfen von bis zu 15.000 € für drei Monate beantragen. Für mittlere und größere Unternehmen greift der Wirtschaftsstabilisierungsfonds, welcher insbesondere Liquiditätsgarantien, Kapitalmaßnahmen und Refinanzierungen ermöglicht.
 
Alle Informationen finden Sie auf der Webseite des Bundesfinanzministeriums. Einige Landesministerien bringen zusätzliche Rettungsschirme auf den Weg.
 
23.03.2020

Spitzenverbände der Bäderbranche appellieren

Bäder brauchen echte Finanzhilfen, nicht nur Überbrückungskredite

In einem gemeinsamen Schreiben an die Bundesminister des Inneren (Horst Seehofer), für Finanzen (Olaf Scholz) und für Wirtschaft und Arbeit (Peter Altmaier) appellieren die führenden Verbände der deutschen Bäderbranche, die öffentlichen Bäder und Saunaanlagen angesichts der Corona-Krise mit echten Finanzhilfen und nicht nur mit kurzfristigen Überbrückungskrediten zu unterstützen.

Bäder und Saunaanlagen zählten zu den ersten Freizeiteinrichtungen, die in Deutschland aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus (SARS-CoV-2) geschlossen wurden, obwohl nach einhelliger Expertenmeinung in den Bädern kein erhöhtes Ansteckungsrisiko besteht. Die aus dieser – von den Verbänden durchaus mitgetragenen – Maßnahme resultierenden Einnahmeverluste treffen die öffentlichen Bäder jedoch besonders hart, da sie als Einrichtungen der kommunalen Daseinsvorsorge in der Regel ohnehin zuschussbedürftig sind oder als privatwirtschaftliche Betriebe bisher nicht mit Finanzhilfen rechnen konnten.

Die Verbände bitten die Bundesregierung daher, effektive Finanzhilfen für die Bäder und Saunaanlagen zur Verfügung zu stellen. Besonders betroffen sind private Betreiber, die auf keinen Ausgleich aus kommunalen Haushaltsmitteln hoffen dürfen und Gemeinden mit defizitären Haushalten. Weiterlesen...

Den vollständigen Appell und eine dazugehörige Pressemitteilung stehen zum Download bereit.

19.03.2020

Schadensausgleich

Betriebsunterbrechungs- und Betriebsschließungsversicherungen

Wenn es wegen des Corona-Virus zu einer Betriebsunterbrechung kommt, besteht über die klassische Betriebsunterbrechungsversicherung grundsätzlich kein Versicherungsschutz. Der Grund dafür ist, dass diese als auslösendes Ereignis einen Sachschaden, z. B. Feuer, an einer dem Betrieb dienenden Sache voraussetzt.

Betriebsschließungsversicherungen bieten dagegen für Unternehmen Versicherungsschutz bei finanziellen Schäden, die aufgrund einer von der zuständigen Behörde angeordneten Betriebsschließung erfolgt. Versichert sind insofern auch Schäden, die aus einer der im Infektionsschutzgesetz genannten Krankheiten resultieren.

 Einige Versicherer stellen sich dabei auf den Standpunkt, dass Voraussetzung für eine Versicherungsleistung ist, dass die Krankheiten im Infektionsschutzgesetz (Paragraphgen 6 und 7) ausdrücklich als meldepflichtig namentlich genannt wurden, was beim Corona-Virus nicht der Fall gewesen sei. Allerdings wurden daraus resultierende Erkrankungen im Januar per Verordnung als meldepflichtig eingestuft, sodass abzuwarten bleibt, ob dieses Argument rechtlich tragfähig ist, wenn jetzt eine Schließung des Unternehmens erfolgt. Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ist immer der individuelle Vertrag maßgeblich, sodass sich die Versicherungsnehmer zunächst direkt mit dem Versicherer in Verbindung setzen sollten. Dieses Vorgehen wird empfohlen, da nach der Prüfung durch den Versicherer immer noch der Rechtsweg beschritten werden kann.

19.03.2020

Was Saunabetreiber jetzt tun können

Corona-Kurzarbeit und weitere Maßnahmen

Saunabäder und die gesamte Wellnessbranche werden durch die Folgen von Corona wirtschaftlichen Schaden erleiden. Eine Möglichkeit einen Ausgleich zu schaffen, bietet das Kurzarbeitergeld. Wenn Unternehmen wirtschaftliche Einbußen verzeichnen und Arbeitnehmer nicht mehr in vollem Umfang beschäftigen können, kann Kurzarbeit angemeldet werden, um Kündigungen zu vermeiden. Voraussetzung ist, dass ein erheblicher temporärer Arbeitsausfall, verbunden mit Entgeltausfall, nicht abzuwenden ist. Dies trifft aktuell auf alle Bäderbetreibe zu, die zur Eindämmung der Corona-Pandemie geschlossen wurden. Auch Dienstleister und Zulieferer der Branche sind betroffen.

Im Rahmen der Kurzarbeit arbeiten die Beschäftigten für einen bestimmten Zeitraum weniger oder sogar gar nicht. Der fehlende Verdienst der Arbeitnehmer wird durch Kurzarbeitergeld teilweise durch die Agentur für Arbeit ausgeglichen.

Bundestag und Bundesrat haben, aus aktuellem Anlass, am 13.03.2020 eine umfangreiche Anpassung des Kurzarbeitergeldes beschlossen. Es gelten folgende neue Regelungen:

  • Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben.
  • Anfallende Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden zu 100 Prozent erstattet.
  • Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf Kurzarbeitergeld.

Betriebe und Unternehmen müssen die Kurzarbeit bei der jeweils zuständigen Agentur für Arbeit anzeigen. Erst danach können sie das Kurzarbeitergeld – ebenfalls bei der Agentur für Arbeit – beantragen. 

Alle Informationen zum Kurzarbeitergeld und zur Beantragung stellt die Bundesagentur für Arbeit auf ihrer Seite zur Verfügung. Die wichtigsten Grundlagen werden in einem Video anschaulich erklärt.

Die Servicehotline der Arbeitsagentur für Arbeitgeber: 0800 45555 20 (Mo-Fr 08.00-18.00 Uhr)

Die Möglichkeiten der Kreditaufnahme für die Liquidität der Saunaanlage und des Bades sind mit der Hausbank in einem offenen Gespräch zu beantragen. Die Kreditfinanzierung wird über die Kreditanstalt für Wiederaufbau geleistet.

Sauna und Badbetreiber überprüfen trotz der großen Verunsicherung derzeit ihre Warenbestände, um sie an die spätere Wiederaufnahme der Geschäfte anzupassen. Lieferengpässe sollten bedacht werden.

Darüber hinaus haben sich jetzt die Verbände des Badewesens an Fachministerien des Bundes mit der Bitte gewandt, Maßnahmen zu ergreifen, dass nach überstandener Pandemie der Bestand der Deutschen Bäderlandschaft nicht gefährdet werden darf.  

18.03.2020  

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