herzlich willkommen beim deutschen sauna-bund!

Der Deutsche Sauna-Bund e.V. ist der weltgrößte Verband der Saunabranche. Er verfolgt das satzungsgemäße Ziel, den Gedanken des Saunabades in Deutschland zu verbreiten und alle Mitglieder des Verbandes zu beraten und sie mit seinem Dienstleistungsangebot zu unterstützen.

Das Dienstleistungsangebot umfasst unter anderem das Qualitätssystem, einen marketingwirksamen Wettbewerbsvorteil für Saunabäder, das Branchenmagazin Sauna & Bäderpraxis und die Akademie für Aus- und Fortbildung.

Profitieren Sie von mehr als 70 Jahren Erfahrung!

 

herzlich willkommen beim deutschen sauna-bund!

Der Deutsche Sauna-Bund e.V. ist der weltgrößte Verband der Saunabranche. Er verfolgt das satzungsgemäße Ziel, den Gedanken des Saunabades in Deutschland zu verbreiten und alle Mitglieder des Verbandes zu beraten und sie mit seinem Dienstleistungsangebot zu unterstützen.

Das Dienstleistungsangebot umfasst unter anderem das Qualitätssystem, einen marketingwirksamen Wettbewerbsvorteil für Saunabäder, das Branchenmagazin SAUNA & BÄDERPRAXIS und die Akademie für Aus- und Fortbildung.

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NEWS

MITGLIEDERVERSAMMLUNG 2020

DIE OFFIZIELLE MITGLIEDERVERSAMMLUNG 2020 FINDET AM 29. OKTOBER 2020 IN BIELEFELD STATT

In Nordrhein-Westfalen gilt bei Veranstaltungen eine Registrierungspflicht, um Kontaktpersonen identifizieren und nachverfolgen zu können. Aus diesem Grund ist eine Anmeldung zur Mitgliederversammlung obligatorisch. Die Registrierung erfolgt über ein Online-Formular.

Die Anmeldung wird bis zum 12. Oktober erbeten, damit die organisatorischen Vorbereitungen sorgfältig erfolgen können. Sollte trotz erfolgter Anmeldung eine Teilnahme nicht möglich sein, erbittet die Geschäftsstelle eine Benachrichtigung.

Geben Sie bitte Vor- und Zuname eventueller Begleitpersonen im Kommentarfeld an.

Sollten Sie nicht persönlich erscheinen können, haben Sie die Möglichkeit, eine schriftliche Vollmacht für die Mitgliederversammlung zu erteilen.

22.09.2020

SAARLAND

Bereichsspezifische Hygienerahmenkonzepte für Thermen und Saunaanlagen

Der Ministerrat des Saarlandes legt eine neue Coronaschutzverordnung vor, die vom 21. September bis zum 4. Oktober gültig ist.

Auszug § 5 Hygienekonzepte:

(3) Bereichsspezifische Hygienerahmenkonzepte sind insbesondere erforderlich für [...] c. den Betrieb von Freibädern, Strandbädern, Hallenbädern, Thermen und Saunaanlagen.

Nähere Ausführungen für die Bereiche Sauna und Wellness gibt es allerdings nicht, ebenso wenig für die Thematik Aufguss und Wedeln.

18.09.2020

Bayern

Handlungsempfehlung: Aufgüsse ohne Wedeln
Die seit heute geltende geänderte Fassung der
6. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ist bis zum  3. Oktober gültig.

In Teil 3 Sport, Spiel, Freizeit steht unter § 11 Freizeiteinrichtungen (4) der Passus zu Saunen. Darin wird auch Bezug genommen auf das Hygienekonzept/Rahmenkonzept Bäder, wo es unter Punkt 3.8 heißt: "Aufgüsse finden ohne Aufgussverteilung ("Wedeln") statt".  Allerdings handelt es sich dabei "nur" um eine gemeinsame "Handlungsempfehlung" der Bayerischen Staatsministerien für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und für Gesundheit und Pflege.

18.09.2020

Neues webinar

INFEKTIONSSCHUTZ IN ÖFFENTLICHEN SAUNAANLAGEN

Die Umsetzung des Infektionsschutzkonzeptes unter Berücksichtigung individueller Anforderungen in den Betrieben sowie aktuelle Entwicklungen werden in diesem Webinar thematisiert. Inhaltlich geht es, neben den Begriffsbestimmungen, zunächst um medizinische Grundlagen. Anschließend wird der Betrieb öffentlicher Saunaanlagen unter Pandemiebedingungen erläutert; hierbei soll es vor allem auch um Schutzmaßnahmen in den Funktionsbereichen der Anlagen sowie für das Personal gehen.

Im Webinar besteht zudem die Möglichkeit der Beratung durch den Geschäftsführer des Deutschen Sauna-Bundes, Rolf-A. Pieper. Konkrete Fragestellungen können bereits vorab per Mail gesendet werden: f.pieper@sauna-bund.de

17.09.2020

Neues Seminar: Raumbeduftung ohne Wedeln

SAUNAZEREMONIEN ZUM GENIESSEN UND TRÄUMEN

Viele öffentliche Saunaanlagen hatten sich in letzter Zeit an den Sauna-Bund gewandt und gefragt, wie sie ohne Aufgüsse und Verwedeln besondere Saunaerlebnisse für ihre Gäste anbieten können. Das neue Seminar SAUNAZEREMONIEN ZUM GENIESSEN UND TRÄUMEN - RAUMBEDUFTUNG OHNE WEDELN bietet hierfür Ideen und Konzepte und schult das Personal in Theorie und Praxis.

17.09.2020

Aktuelle Geltungsdauer

Coronaschutzverordnnungen in den 16 Bundesländern
  • Baden-Württemberg: bis 31. Januar 2021                (CoronaVO Bäder und Saunen); allgemeine Coronaschutzverordnung: bis 30. September
  • Bayern: bis 3.Oktober
  • Berlin: bis 31. Dezember
  • Brandenburg: bis 11.Oktober
  • Bremen: bis 2. Oktober
  • Hamburg: bis 30. November
  • Hessen: bis 31. Oktober
  • Mecklenburg-Vorpommern: bis 9. Oktober
  • Niedersachsen: bis 30. September
  • Nordrhein-Westfalen: bis 30. September
  • Rheinland-Pfalz: bis 31. Oktober
  • Saarland: bis 4. Oktober
  • Sachsen: bis 2. November
  • Sachsen-Anhalt: bis 18. November
  • Schleswig-Holstein: bis 4. Oktober
  • Thüringen: bis 30. September
                                                                           

Quelle: www.bundesregierung.de
- ohne Gewähr -

                                                                 fortlaufend

AUFGUSS UND WEDELN

Aktueller Stand

Verboten sind Aufgüsse noch in vier Bundesländern: in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen.

Aufgüsse ohne Wedeln erlauben Bayern (Handlungsempfehlung) und  Baden-Württemberg.

In den aktuellen Coronaschutzverordnungen, Allgemeinverfügungen und Hygienekonzepten von zehn Bundesländern findet der Aufguss hingegen keinerlei Erwähnung: in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, Thüringen, Saarland, Schleswig-Holstein, Hamburg, Sachsen-Anhalt und Bremen.

In Zweifelsfragen ist der Kontakt mit den örtlichen Genehmigungsbehörden empfehlenswert.

Im Übrigen können Sauna-Bund Mitglieder sich zur Thematik Aufguss und Wedeln aktuell im angepassten Infektionsschutzkonzept informieren, das im geschlossenen Mitgliederbereich auf dieser Website zur Verfügung steht.

fortlaufend

Beschluss

Kurzarbeitergeld wird bis Ende 2021 verlängert
Das Bundeskabinett hat heute Vormittag beschlossen, dass der Bezug von Kurzarbeitergeld bis 31. Dezember 2021 verlängert wird. Das gab Bundesinnenminister Horst Seehofer im Bundestag bekannt und sprach von einer "stabilen Brücke in schwierigen Zeiten".

16.09.2020

Nordrhein-Westfalen

Dampfbäder weiterhin untersagt

Seit heute gilt eine neue Coronaschutzverordnung in Nordrhein-Westfalen. Sie läuft bis zum 30. September. In diesem Zusammenhang gibt es als Anlage daran angepasste "Hygiene- und Infektionsschutzstandards". In Abschnitt VIII. "Schwimmbäder, Saunen, Wellnessbereiche und ähnliche Einrichtungen" werden Saunen dort unter Punkt 9 behandelt. Danach bleiben Dampfbäder weiterhin untersagt. Zum Thema Aufguss und Wedeln finden sich keine Erläuterungen.

16.09.2020

Rheinland-Pfalz

Neues Hygienekonzept Sauna und Wellness

Die aktuelle, 11. Coronaschutzverordnung gilt vom 16. September bis 31. Oktober.

Damit in Verbindung stehend gibt es auch ein neues Hygienekonzept für Saunen und Wellnessbereiche. Dort findet das Thema Aufguss und Wedeln keine Erwähnung. Dampfräume müssen weiterhin geschlossen bleiben.

15.09.2020

Sachsen-Anhalt

Achte Eindämmungsverordnung präzisiert weitere Lockerungen
Sachsen-Anhalt hatte die Vorreiterrolle bei der Wiederinbetriebnahme der öffentlichen Sauna- und Wellnessbetriebe in Deutschland. Seit dem 28. Mai können die Anlagen dort wieder geöffnet werden.
 
Am heutigen Dienstag beschloss das Landeskabinett unter dem Vorsitz von Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff die 8. Eindämmungsverordnung mit weiteren präzisierenden Lockerungen. Die Verordnung tritt am 17. September in Kraft und ist bis 18. November gültig.
 
Unter § 4 Bildungs-, Kultur-, Freizeit-, Spiel-, Vergnügungs- und Prostitutionseinrichtungen wird unter (3) auch auf 21. Badeanstalten, Schwimmbäder, einschließlich soge­nannte Freizeit-und Spaßbäder sowie Heilbäder und 22. Saunas und Dampfbäder verwiesen.

15.09.2020

Schleswig-Holstein

Kehrtwende: "Land lockert Sauna-Regelungen"

Am vergangenen Donnerstag fand in der HolstenTherme Kaltenkirchen ein Pressegespräch zu der seit einem Vierteljahr andauernden prekären Saunasituation in Schleswig-Holstein statt. Der Geschäftsführer des Deutschen Sauna-Bundes, Rolf-A. Pieper, kritisierte auf der Veranstaltung erneut die bislang geltende "unsinnige 1 Person -Regelung" pro Saunaraum.

Vier Tage später, am heutigen Montag, beschloss das Landeskabinett auf einer Klausurtagung in Leck Lockerungen auch für die öffentlichen Saunabetriebe. Sie gelten ab morgen, 15. September, und haben eine Laufzeit zunächst bis zum 4. Oktober.

Dazu heißt es in einer offiziellen Mitteilung der Staatskanzlei unter der Überschrift "Land lockert Sauna-Regelungen":

"Bislang durften Whirlpools, Saunen oder vergleichbare Einrichtungen wie Infrarotkabinen grundsätzlich nur einzeln oder von Mitgliedern eines Haushaltes genutzt werden. Ab Dienstag gelten stattdessen die allgemeinen Hygiene-Vorgaben. So muss der Betreiber ein Hygienekonzept vorlegen und Kontaktdaten erheben. Außerdem gelten grundsätzlich auch das Abstandsgebot sowie das Kontaktverbot mit den jeweiligen Ausnahmen. Dampfbäder sind weiterhin nur einzeln oder durch Mitglieder eines gemeinsamen Haushalts gestattet, weil die feuchte Luft die Ansteckungsgefahr erhöht."

Zum Thema Aufguss und Wedeln gibt es keinerlei Hinweise in der Ersatzverkündung der angepassten Coronaschutzverordnung.

Erleichterung bei der Geschäftsführung der HolstenTherme, Stefan Hinkeldey und Torge Pfennigschmidt:

"Wir möchten uns ausdrücklich nochmal bedanken, dass Herr Pieper uns in dieser schwierigen Zeit vor Ort unterstützt hat. Dank auch für die Berichterstattung." Ab 1. Oktober geht die HolstenTherme wieder in den Vollbetrieb.

14.09.2020

Baden-Württemberg

Aufgüsse ab kommenden Montag wieder erlaubt - Wedeln nicht

Ab kommenden Montag, 14. September, gilt die neue        Corona-Verordnung Bäder und Saunen. Sie ist bis zum          31. Januar 2021 gültig. Die allgemeine Coronaschutzverordnung läuft dagegen nur bis zum 30. September.

In einer veröffentlichten offiziellen Mitteilung der Landesregierung von Baden-Württemberg werden auch die künftigen Vorgaben im Bereich Sauna zusammengefasst:

"Für den Bereich der Saunen ist die wesentliche Änderung, dass Aufgüsse wieder zugelassen sind. Das sogenannte „Verwedeln“ bleibt aber weiterhin verboten. Auch der Betrieb von Anlagen mit Aerosolbildung, insbesondere von Dampfbädern, Dampfsaunen und Warmlufträumen ist weiterhin untersagt, da hierbei nur geringe Temperaturen erreicht werden. Aufgüsse in Saunaräumen sind aufgrund der hohen Umgebungstemperaturen möglich."

11.09.2020

Schleswig-Holstein

Sauna-Bund kritisiert erneut bestehende "unsinnige Saunaregelung"

Nach drei Monaten "Lockdown" gilt seit Anfang Juni in Schleswig-Holstein die "Eine Person-Regelung" pro Saunaraum. Rechtliche Grundlage dafür ist die jeweils gültige Coronaschutzverordnung . Wie jetzt bekanntgeworden ist, diskutiert die Landesregierung unter Ministerpräsident Daniel Günther und dem Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren,   Dr. Heiner Garg, inzwischen aber über mögliche Lockerungen auch für die öffentlichen Saunaanlagen. Wie diese aussehen könnten, ist bislang nicht bekannt. Eine Entscheidung darüber soll in der kommenden Woche fallen und die neue Fassung der Coronaschutzverordnung ab dem kommenden Wochenende gelten.

Vor diesem Hintergrund fand gestern Vormittag in der HolstenTherme Kaltenkirchen ein Pressegespräch statt, an dem auch der Geschäftsführer des Deutschen Sauna-Bundes, Rolf-A. Pieper, teilnahm. Die SaunaWelt der HolstenTherme hat seit Mitte März geschlossen.

Pieper kritisierte in seinem Statement erneut die "unsinnige Saunaregelung" in Schleswig-Holstein darüber hinaus als "unwirtschaftlich und nicht von Sachkenntnis geprägt".  Mit Hilfe des einfach umzusetzenden Infektionsschutzkonzeptes und der Handlungsempfehlungen des Verbandes hätten längst realitätsnahe, praktikable Lösungen gefunden werden können (s. auch die gestern dazu herausgegebene Pressemitteilung "Die Sauna wieder stark machen!" auf dieser Website). In diesem Kontext forderte Verbandsgeschäftsführer Pieper mit Nachdruck die Angleichung der Coronavorgaben für die öffentlichen Saunaanlagen in Deutschland.

Das knapp 60 Minuten dauernde Pressegespräch kann in voller Länge unter dem Stichwort HolstenTherme über die Social Media Kanäle Facebook und Instagram angeschaut werden.

Foto HolstenTherme (v.r.n.l.): Stefan Hinkeldey (Geschäftsführer HolstenTherme), Rolf-A. Pieper (Geschäftsführer Deutscher Sauna-Bund), Dr. Klaus Batz (Geschäftsführer European Waterparc Assosiation, EWA), Torge Pfennigschmidt (Geschäftsführer HolstenTherme)

11.09.2020

Neue Pressemeldung: Die Sauna wieder stark machen!

Deutscher Sauna-Bund fordert Angleichung der Coronavorgaben für öffentliche Saunaanlagen

Die Wiederinbetriebnahme öffentlicher Saunabäder in Deutschland hat sich über einen Zeitraum von
gut zehn Wochen - von Ende Mai bis Anfang September – hingezogen (s. Grafik). Angesichts des den
Gesundheitsministerien der 16 Bundesländer zur Verfügung gestellten Infektionsschutzkonzeptes des
Deutschen Sauna-Bundes hätte es dieser föderalen Spreizung nicht bedurft. Bis heute ist kein
Coronafall in den öffentlichen Saunabetrieben bekanntgeworden. [...]

Lesen Sie HIER die vollständige Pressemeldung.

10.09.2020

Hamburg

Neue Änderungsverordnung veröffentlicht

Für die Freie und Hansestadt Hamburg gibt es eine neue Änderungsverordnung zur bestehenden Coronaschutzverordnung, die beide bis zum 30. November gültig sind.

Teil 4 der Coronaschutzverordnung, die seit dem 1. September gilt, benennt die "bereichsspezifischen Vorgaben": §20 hat jetzt die neue Überschrift "Sport, Fitness, Badebetrieb und Spielplätze“.  Der neu eingefügte Absatz 4a benennt die Vorgaben für Sauna- und Dampfbadeinrichtungen.  Zum Thema Aufguss und Wedeln findet sich kein Hinweis.

                                                                      08.09.2020

 

Berlin

Aufgüsse bis Jahresende nicht erlaubt

Seit heute, 5. September, ist die geänderte  Infektionsschutzverordnung  in Kraft, gültig bis zum Jahresende, 31. Dezember.

Im 2. Teil Personenobergrenzen und Verbote ist unter § 7 (3) zu lesen: "Saunen, Dampfbäder und ähnliche Einrichtungen sind geschlossen zu halten. Entsprechende Bereiche in Hotels, Fitnessstudios und ähnlichen Einrichtungen sind ebenfalls geschlossen zu halten. Satz 1 gilt nicht für Trockensaunen; Aufgüsse in Trockensaunen sind verboten. "                                                                                                                                                                                                        05.09.2020                                                                  

 

 

 

BRANDENBURG

Aufgüsse bleiben weiterhin untersagt

Die Regierung des Landes Brandenburg hat die bestehende Cororanschutzverordnung - mit zahlreichen Änderungen - bis zum 11. Oktober verlängert.

In § 9 Sport heißt es dagegen unverändert: Trockensaunen sind ohne Aufgüsse zu betreiben. Unter (4) steht: „Der Betrieb von Dampfsaunen, Dampfbädern und ähnlichen Einrichtungen ist untersagt.“

04.09.2020

Deutschland

Alle Saunabetriebe in Deutschland können wieder öffnen

Mit der gestern verkündeten Coronaschutzverordnung der Freien Hansestadt Bremen ist auch das letzte Bundesland wieder "am Netz": Alle öffentlichen Saunabetriebe können - mit Hygieneauflagen - wieder öffnen. Den Anfang hatte Ende Mai Sachsen-Anhalt gemacht, nach gut zehn Wochen Schließung aller öffentlichen Saunaanlagen in Deutschland auf behördliche Anordnung. 

03.09.2020

Bremen

Saunabetriebe dürfen wieder öffnen

Die am 02. September in Kraft getretene fünfzehnte Coronaschutzverordnung der Freien Hansestadt Bremen ist bis zum 02. Oktober gültig.

In Teil 1 „Veranstaltungen und Einrichtungen des gesellschaftlichen Lebens“ werden unter § 4 „Schließung von Einrichtungen“ Saunabetriebe - im Gegensatz zu vorhergehenden Verordnungen - nicht mehr explizit aufgeführt.

03.09.2020

Sachsen

Neue Allgemeinverfügung: Aufgüsse weiterhin nicht erlaubt

Ab dem 1. September tritt im Freistaat Sachsen eine neue Coronaschutzverordnung in Kraft, die bis zum 2. November gültig ist.  Das Gleiche gilt für die Allgemeinverfügung Anordnung von Hygieneauflagen

Dort stehen unter Abschnitt II  "Besondere Reglungen" Ziffer 13 die "Hygieneregeln für Saunen".  Unter anderem heißt es: "Es dürfen nur Trockensaunen mit einer Temperatur von mindestens 80°C betrieben werden; Aufgüsse sind nicht gestattet. Dampfbäder und Dampfsaunen dürfen nicht betrieben werden."

31.08.2020

Endspurt zum Tag der Sauna 2020

Am 24. September feiern wir bereits zum siebten Mal der Tag der Sauna

Aus aktuellem Anlass wird der Tag der Sauna dieses Jahr eine besondere Herausforderung. Umso wichtiger ist es nun, ein positives Zeichen zu setzten. Einige Mitgliedsbetriebe des Deutschen Sauna-Bundes haben dies bereits getan und sich zum Tag der Sauna 2020 angemeldet. Eine Übersicht finden Sie auf der eigens eingerichteten Webseite: www.tagdersauna.de

Anmeldungen sind jederzeit möglich. Schreiben Sie uns eine Mail an info@tagdersauna.de, mit folgenden Angaben:

  • Name des Betriebes
  • Name des Ansprechpartners
  • Postleitzahl des Saunabades
  • Link zum Webauftritt
  • Kurzbeschreibung der Saunaanlage und der geplanten Aktionen
  • Betriebslogo
  • Bis zu fünf Bilder der Saunaanlage

Wie auch in den vergangenen Jahren hat der Deutsche Sauna-Bund wieder ein Motto und einen Leitfaden mit vielen Möglichkeiten und Vorschlägen zur betrieblichen Umsetzung erarbeitet. 2020 steht der Tag der Sauna unter dem Motto: SAUNA. Nachhaltig entspannt!  Den Leitfaden finden Sie im geschlossenen Mitgliederbereich unter "Öffentlichkeitsarbeit".

31.08.2020

Koalitionsauschuss

Überbrückungshilfe und Kurzarbeitergeld werden verlängert

Am späten Dienstagabend gab der Koalitionsauschuss bekannt, dass die Überbrückungshilfe für kleine und mittlere Unternehmen von Ende August bis zum Jahresende 2020 verlängert wird. Darüber hinaus wurde die Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld bis Ende 2021 vereinbart.

                                                                       25.08.2020

 

Aktualisierung der Haus- und Badeordnung

Anlass: Rechtskräftiges Urteil des OLG Karlsruhe

Aufgrund eines seit Ende Juli rechtskräftigen Urteils des Oberlandesgerichts (OLG) Karlsruhe (Az. 15 U 9/20) muss der § 2 Abs. 2 der Muster Haus- und Badeordnung des Deutschen Sauna-Bundes mit einem neuen Satz 5 ergänzt werden. Dieser behandelt das Hausrecht und den Verweis von Gästen aus der Sauna beziehungsweise dem Bad. Dabei wird ausdrücklich auf die ergänzende Anmerkung zum Verfahren bei Dauer,- Saison-, Mehrfach-, Prepaid- oder ähnlichen Karten hingewiesen.

Alle Sauna- und Badbetreiber sollten unverzüglich ihre Haus- und Badeordnung aktualisieren, um einer Abmahnung vorzubeugen.

Mitglieder im Deutschen Sauna-Bund können die aktualisierte Fassung der Haus- und Badeordnung - Juli 2020 - per E-Mail unter info@sauna-bund.de in der Verbandsgeschäftsstelle anfordern.

Alle übrigen Interessenten können die Haus- und Badeordnung im Sauna-Matti Shop bestellen.

18.08.2020

Auszüge aus der aktuellen Ausgabe der Verbandszeitschrift SAUNA & BÄDERPRAXIS

Schreiben an Entscheidungsträger
 Sehr geehrte Damen und Herren!

In den vergangenen Wochen und Monaten hat der Deutsche Sauna-Bund mit einer Vielzahl von Initiativen erfolgreich auf die Corona-Pandemie reagiert. Mit den Handlungsempfehlungen für die rasche Wiederinbetriebnahme öffentlicher Saunaanlagen und dem Infektionsschutzkonzept geht es in erster Linie darum, die vitalen Interessen der vielen Mitgliedsunternehmen des Verbandes auch bei Politik und Verwaltung mit Nachdruck zu vertreten. Darüber hinaus klären wir mit unserer Website www.sauna-bund.de die Medien-Öffentlichkeit über die gesundheitlichen Vorteile des Saunabadens auf.

Sachlich waren die überlangen und in Bremen und Hamburg immer noch andauernden Betriebsverbote nicht gerechtfertigt. Bei Einhaltung der notwendigen Hygienegebote besteht in den bundesdeutschen Sauna- und Wellnessanlagen kein erhöhtes Infektionsrisiko durch das Coronavirus.

Wohin die „Neue Normalität“ führen kann, zeigt eine aktuelle Zusammenschau der Coronaschutzverordnungen der 16 Bundesländer in der aktuellen Ausgabe unseres Verbandsorgans SAUNA & BÄDERPRAXIS. Um den „förderalen Flickenteppich“ künftig zu vermeiden, empfehlen wir mit dem Deutschen Sauna-Bund vorher Kontakt aufzunehmen, damit strittige Fragen kompetent und kooperativ geklärt werden können.

gez. Rolf-Andreas Pieper; Hans-Jürgen Gensow

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für die von Ihnen zur Verfügung gestellten Dokumente.

Gemäß § 26 der Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der Freien und Hansestadt Hamburg (HmbSARS-CoV-2-EindämmungsVO) vom 30. Juni 2020 sind Saunas, Dampfbäder, Thermen und Whirlpools noch geschlossen zu halten.

Die Hamburgische SARS-CoV-2 Eindämmungsverordnung –(HmbSARS CoV-2 EindämmungsVO) gilt an dieser Stelle noch bis zum 31.07.2020. Weitere Änderungen sind davon abhängig, ob die bereits getroffenen Lockerungen nicht die Entwicklung der Infektionsgeschwindigkeit erhöhen. Deswegen bitte ich um Verständnis, wenn wir zunächst abwarten müssen, wie sich die Lockerungen auf das Infektionsgeschehen auswirken werden. Perspektivisch entspricht der Entscheidungshorizont aber einer Fahrt auf Sicht, da die politischen Entscheidungen nur im direkten Zusammenhang mit den Infektionsentwicklungen getroffen werden können. Weitere Lockerung werden bereits erörtert und bei einer entsprechenden Entwicklung sicher auch Berücksichtigung finden. 

Corona-Intendanz Hamburg

28.07.2020

Anpassung des Sauna-Bund Infektionsschutzkonzeptes

Aufguss und Wedeln

Derzeit finden sich in den Coronaschutzverordnungen von acht Bundesländern keinerlei Hinweise auf die zentrale Thematik Aufguss und Wedeln. Um möglichst auf gleiche Bedingungen für die Sauna- und Wellnessbetriebe in Deutschland hinzuwirken, hat der Deutsche Sauna-Bund sein Infektionsschutzkonzept diesbezüglich angepasst. 

Im Mitgliederbereich dieser Website finden sich die entsprechenden Hinweise in den Kapiteln 4.4 und 5.3.

22.07.2020

FIBO 2020

GOES DIGITAL

Die FIBO 2020, die weltweit größte Messe für Fitness, Wellness und Gesundheit, findet wegen der andauernden Corona-Pandemie nur als reines Online-Event vom 1. bis 3. Oktober statt.

Die FIBO@business vereint dabei zahlreiche internationale Foren, Kongresse und weitere Formate für Fachbesucher. Für Privatbesucher gibt es mit der FIBO@home ein eigenes virtuelles Veranstaltungsformat. Das gab der Veranstalter Reed Exhibitions Deutschland heute in Düsseldorf bekannt. Website der FIBO 

                                                                               21.07.2020

 

 

 

Messe Stuttgart verschiebt interbad auf 2021

Eigenschutz der Aussteller ausschlaggebend

Die gegenwärtig noch andauernde Unsicherheit wegen der Corona-Pandemie und eine damit verbundene Zurückhaltung aus Eigenschutz seitens der Aussteller hat dazu geführt, dass die Messe Stuttgart die 27. interbad - Internationale Fachmesse für Schwimmbad, Sauna und Spa auf das Datum  21. bis 24. September 2021 verschiebt. Das gab die Messe Stuttgart heute in einer Pressemitteilung bekannt. Die interbad wird ihren traditionellen zweijährigen Turnus beibehalten und dann wieder im Herbst 2023 stattfinden. 

21.07.2020

TOURISMUS-WEGWEISER

MEHR TRANSPARENZ UND SICHERHEIT AUF REISEN

Auch wenn Sauna-Touristen keine unmittelbaren Vorteile vom neuen Tourismus-Wegweiser haben, so liefert die neue nationale Informationsplattform des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) doch eine Fülle tagesaktueller Informationen in Corona-Zeiten.

„Lockerungen und Einschränkungen im Überblick“:  Gerade im Hinblick auf die komplexen Bestimmungen der Coronaschutzverordnungen der 16 Bundesländer soll damit „für mehr Transparenz und Sicherheit auf Reisen“ gesorgt werden. Hinter dem neuen Angebot steht das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes in Salzgitter (Niedersachsen).

19.07.2020

SAUNA & BÄDERPRAXIS

Aktuelle Ausgabe 1/2020 online!

Für die Mitglieder des Deutschen Sauna-Bundes steht die neue Ausgabe von SAUNA & BÄDERPRAXIS 1/2020 ab sofort im geschützten Mitgliederbereich zur Verfügung. Die Printausgabe erscheint einige Tage später.

Top-Thema: Corona: „Neue Normalität“. Den Inhalt finden Sie hier.

10.07.2020

Überbrückungshilfe

Überbrückungshilfe verschafft „Luft zum Atmen“

Seit Mittwoch ist das bundeseinheitliche Online-Portal zur Beantragung der „Überbrückungshilfe“ freigeschaltet worden: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Wirtschaftsminister Peter Altmaier hat das Programm auf einer Pressekonferenz vorgestellt. Damit soll vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen, die besonders hart von der Corona-Krise betroffen sind, „Luft zum Atmen verschafft und ihr Überleben gesichert werden“.

In einem ersten Schritt müssen sich mit der Angelegenheit von ihren Mandanten betraute Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer registrieren.  In einigen Tagen soll dann die eigentliche Antragstellung möglich sein. Mit den ersten Auszahlungen wird in der letzten Juli-Woche gerechnet. Die Antragsfrist soll am 31. August enden, die Auszahlungsfrist am 30. November.

Zur Sicherung der Existenz kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) hatte sich der Koalitionsausschuss der Regierung Mitte Juni auf Eckpunkte zu einer „Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen geeinigt, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen“. Die Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes 24,6 Milliarden Euro Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von drei Monaten, von Juni bis August 2020. In Nordrhein-Westfalen gibt es zusätzlich die NRW Überbrückungshilfe PLUS.

Kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz unter 50 Millionen Euro haben schon heute wegen der Corona-Krise im Schnitt 87.000 Euro je Betrieb verloren. Das meldete BILD online Anfang Juli unter Berufung auf eine Befragung des Marktforschungsunternehmens Censuswide. Außerdem: 52 Prozent der Befragten blicken mit Zuversicht in die Zukunft. Ein Drittel setzt darauf, dass die Krise in den nächsten sechs Monaten ausgestanden ist.

Weiterführende Informationen:
- Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
- Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

08.07.2020

Leitfaden zum Tag der Sauna

PDF steht zum Download bereit

Der Tag der Sauna 2020 wird, wie jedes Jahr, am 24. September stattfinden. Gemeinsam werden mehrere hundert Betriebe deutschlandweit diesen Aktionstag nutzen, um auf die besonderen gesundheitlichen Effekte der Sauna und die entspannende und stimmungsaufhellende Wirkung eines gesundheitsorientierten Saunabesuchs aufmerksam zu machen. Aus aktuellem Anlass wird der Tag der Sauna dieses Jahr aber auch eine besondere Herausforderung. Für viele Betriebe geht es nach monatelanger Schließung um die Existenz. Alle Betriebe haben mit Auflagen und Beschränkungen zu kämpfen.

In den vergangenen Wochen haben die Mitarbeiter des Deutschen Sauna-Bundes viel Zeit und Energie in Umfragen und Gespräche mit Betriebsleitern, Mitarbeitern öffentlicher Saunaanlagen und auch Saunagästen investiert, um mit Informationen zu helfen und um ein detailliertes Bild der aktuellen Situation in den Anlagen zu erhalten. Der Verband hat sich für die Reduzierung der Mehrwertsteuer eingesetzt und im regen Austausch mit Ministerien und Behörden aller 16 Bundesländer die  Wiederinbetriebnahme der öffentlichen Saunaanlagen vorangetrieben.

Durch die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen, ist es auch weiterhin kaum möglich, einen normalen und durchgehend erholsamen Saunabesuch zu ermöglichen. Diese und weitere Überlegungen sind in den Leitfaden zum Tag der Sauna 2020 mit eingeflossen. Der Leitfaden steht ab sofort zum Download zur Verfügung. Sie finden ihn im Mitgliederbereich unter "Öffentlichkeitsarbeit".

29.06.2020

Rückerstattung von Eintrittskarten

in der Corona-Krise

Auch wenn die Corona-Krise derzeit langsam abzuebben scheint und eine zweite Welle hoffentlich nicht eintritt, ergeben sich für die Saunabetreiber existenzielle Fragen. Wie ist unter Corona-Bedingungen mit Eintrittskarten, z. B. auch mit Jahreskarten, umzugehen, die wegen der Schließung nicht eingelöst werden konnten beziehungsweise nicht können? Gilt die Pandemie als „höhere Gewalt“, wenn die Behörden den Betrieb untersagen? Immerhin geht es um einen Zeitraum von circa einem Vierteljahr und teilweise um eine gut zahlende Stammkundschaft, die man nicht verlieren will. 

In einem Artikel für die nächste Ausgabe von SAUNA & BÄDERPRAXIS beschäftigt sich Prof. Dr. Carsten Sonnenberg, Professor für Wirtschaftsrecht an der Hochschule Anhalt in Bernburg und Präsident des Deutschen Sauna-Bundes in Bielefeld, mit diesem Thema. Für die Mitglieder des Verbandes steht der Beitrag bereits jetzt im geschützten Mitgliederbereich als PDF zur Verfügung.

22.06.2020

SENKUNG DES MEHRWERTSTEUERSATZES

ERGEBNIS KOALITIONSAUSSCHUSS 3. JUNI 2020
Unter dem Titel Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken, hat der Koalitionsausschuss am 3. Juni 2020 eine Senkung des Mehrwertsteuersatzes von 19% auf 16% und von 7% auf 5%, zur Stärkung der Binnennachfrage in Deutschland beschlossen. Die Senkung des Mehrwertsteuersatzes wird vom 1.7.2020 bis zum 31.12.2020 befristet.
 
Bereits Mitte März hatte der Deutsche Sauna-Bund eine finanzielle Entlastung öffentlicher Saunabetriebe durch eine Senkung der Umsatzsteuer auf den Saunaeintritt gefordert. Der Verband wandte sich wiederholt schriftlich an das Bundesministerium der Finanzen und an die Landesfinanzminister.
 
04.06.2020

Im Gespräch: Dr. med. Christoph Specht

Der Doktor, der sagt, was ist

Die Welt steht Kopf: Seit dem ersten Quartal dieses Jahres bestimmt das 100-200 Nanometer kleine COVID-19 Virus  immer mehr das globale Geschehen. Nichts ist mehr so wie es vorher war und die Zukunft bleibt ungewiss, was den weiteren Verlauf der Pandemie und die langfristigen gesamtgesellschaftlichen Folgen anbelangt. Dies gilt auch für die öffentlichen Saunaanlagen in  Deutschland, die Mitte März auf behördliche Anweisung  bis auf Weiteres schließen mussten. Nur die circa 1,5 Millionen Haushalte mit einer privaten Sauna können das Wechselbad weiterhin wie gewohnt nutzen. 

Darauf weist  der bekannte  TV-Arzt und Medizinkorrespondent Dr. med. Christoph Specht (58) hin: „Auch in Zeiten von Corona kann man die private Sauna empfehlen. Regelmäßiges Saunieren verbessert die Thermoregulation und sorgt für körperliches Wohlbefinden. Und schon das hat einen positiven Einfluss auf die Immunabwehr. Aber bitte nur im Kreis der Familie, mit der man zusammenlebt, und nicht mit Freunden. Vor allem in Kombination mit Sport kann die Sauna zu einer Stärkung der allgemeinen Immunabwehr beitragen. Wer sich krank fühlt und Fieber hat, für den ist die Sauna allerdings Tabu." Erstmals mit der Sauna in Kontakt gekommen ist der heute in Düsseldorf  lebende freiberufliche Medizin-Erklärer schon früh: Seine Eltern - beide Ärzte - besaßen eine Sauna im Keller ihres Hauses.

“Es kommen auch wieder gute Zeiten für die öffentlichen Saunabetriebe”, gibt sich Dr. Sprecht grundsätzlich optimistisch. Gleichwohl erwartet er deren Neustart “erst später”, weil es für die Politik zunächst andere Lockerungsprioritäten gebe, wo nicht größere Menschenansammlungen entstünden. Außerdem werfe das nötige Abstandsgebot und die damit verbundene räumliche Verteilung des geringeren Gästeaufkommens Fragen nach der betriebswirtschaftlichen Rentabilität auf.

Derzeit liegt Spechts beruflicher Fokus natürlich auf dem Thema Nummer eins in allen Medien. Corona aktuell – kompetent und verständlich erklärt auf sympathisch-humorvolle Art: Das ist sein Markenzeichen mit hohem Wiedererkennungswert, am liebsten live vor laufenden Kameras von ZDF, ntv, RTL oder anderen Sendern. Schnelles Denken, stupendes Wissen, druckreifes Sprechen auf den Punkt und zeitliche Verfügbarkeit machen den “Doktor, der sagt, was ist” zu einem allseits gefragten Gesprächspartner. Der approbierte Arzt und Tropenmediziner sieht das als seine Berufung: “Ich mache genau das, was mir Spaß macht.”

Da das COVID-19-Virus hochinfektiös aber in den allermeisten Fällen nicht tödlich ist, “wird die Menschheit schon nicht aussterben”, blickt Specht zuversichtlich über den Tellerrand der Gegenwart hinaus. Außerdem dürfe man ja hoffen, dass es in einigen Monaten wirksame Medikamente und in etwa einem Jahr auch einen Impfstoff gibt, um die Pandemie zu besiegen. Sorgen bereiten ihm dagegen die weltweiten wirtschaftlichen und sozialen Folgen von Corona. Deutschland sieht er in diesem Kontext noch relativ gut aufgestellt.

Dr. med. Christoph Specht wurde für seine Arbeit mit zahlreichen Filmpreisen und Ehrungen ausgezeichnet. Sein Lebensmotto: “Es gibt ein(!) Leben vor dem Tod. Danach ist das nicht so sicher…” Als Nebenprodukt seines ehrenamtlichen ärztlichen Engagements in Südafrika bei der Bekämpfung von HIV und Tuberkulose erwarb er den Pilotenschein. Freiheit über den Wolken – garantiert Corona frei!

Website: www.doktor-specht.de

Text: Hans-Jürgen Gensow | Foto: Jo Kirchher

22.04.2020

Handlungsempfehlungen

FÜR DIE WIEDERAUFNAHME DES BETRIEBES
Seit Mitte März sind, zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus, auf behördliche Anordnung alle öffentlichen Saunaanlagen in Deutschland geschlossen. Für die Betriebe und ihre Mitarbeiter bedeutet dies erhebliche und teilweise existenzielle wirtschaftliche Konsequenzen.
 
Der Deutsche Sauna-Bund hat Handlungsempfehlungen erarbeitet, um die Mitgliedsbetriebe und ihre Mitarbeiter auf die Herausforderungen der Wiederinbetriebnahme vorzubereiten. Sie werden fortlaufend erweitert und aktualisiert. Im Fokus steht dabei die praktische Umsetzung der Wiederinbetriebnahme.
 
Sie sind herzlich eingeladen, sich mit Fragen und Anregungen an den Verband zu wenden und die Erweiterung der Informationen mitzugestalten. Kontaktieren Sie uns!

16.04.2020

Entschädigung für geschlossene Saunabetriebe?

Informationen zum Infektionsschutzgesetz

Nach § 56 Infektionsschutzgesetz erhält eine Entschädigung, wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes unter Quarantäne gestellt oder mit einem Tätigkeitsverbot belegt wird und einen Verdienstausfall erleidet, ohne krank zu sein.

Der Deutsche Sauna-Bund hat stellvertretend für seine Mitglieder einen Fachanwalt für Verwaltungsrecht beauftragt mögliche Entschädigungszahlungen für Saunabetriebe zu prüfen. Den vollständigen Artikel lesen Sie im geschlossenen Mitgliederbereich.

16.04.2020

Interbad 2020

80 Prozent der Standflächen fest gebucht

Die Stuttgarter Messegesellschaft berichtet, dass 80 Prozent der verfügbaren Standflächen fest gebucht und man - verglichen mit dem gleichen Zeitraum vor der letzten Ausgabe der interbad – auf dem gleichen Stand sei.

Auch die neue Hallenaufteilung werde gut angenommen. Die aktuelle Buchungslage zeigt der Messegesellschaft, dass die Sauna- und Schwimmbadbranche für die Zeit nach der akuten Krise vorbereitet sein möchte und die Firmen dafür jetzt schon so weit wie möglich Planungssicherheit haben möchten.

Der Deutsche Sauna-Bund ist der interbad traditionell sehr verbunden und wird seine Messevorbereitungen fortsetzen.

15.04.2020

Co­ro­na-Schutz­schild

Finanzielle Hilfen zur Abfederung der Auswirkungen der Corona-Pandemie
Das Bundesfinanzministerium hat 50 Milliarden Euro Soforthilfen als Zuschüsse für kleine Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler und einen Schutzfonds und Liquiditätshilfen für größere Unternehmen zugesagt.
 
Neben dem bereits thematisierten Kurzarbeitergeld können Selbstständige und Unternehmen mit bis zu 10 Mitarbeitern Soforthilfen von bis zu 15.000 € für drei Monate beantragen. Für mittlere und größere Unternehmen greift der Wirtschaftsstabilisierungsfonds, welcher insbesondere Liquiditätsgarantien, Kapitalmaßnahmen und Refinanzierungen ermöglicht.
 
Alle Informationen finden Sie auf der Webseite des Bundesfinanzministeriums. Einige Landesministerien bringen zusätzliche Rettungsschirme auf den Weg.
 
23.03.2020

Spitzenverbände der Bäderbranche appellieren

Bäder brauchen echte Finanzhilfen, nicht nur Überbrückungskredite

In einem gemeinsamen Schreiben an die Bundesminister des Inneren (Horst Seehofer), für Finanzen (Olaf Scholz) und für Wirtschaft und Arbeit (Peter Altmaier) appellieren die führenden Verbände der deutschen Bäderbranche, die öffentlichen Bäder und Saunaanlagen angesichts der Corona-Krise mit echten Finanzhilfen und nicht nur mit kurzfristigen Überbrückungskrediten zu unterstützen.

Bäder und Saunaanlagen zählten zu den ersten Freizeiteinrichtungen, die in Deutschland aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus (SARS-CoV-2) geschlossen wurden, obwohl nach einhelliger Expertenmeinung in den Bädern kein erhöhtes Ansteckungsrisiko besteht. Die aus dieser – von den Verbänden durchaus mitgetragenen – Maßnahme resultierenden Einnahmeverluste treffen die öffentlichen Bäder jedoch besonders hart, da sie als Einrichtungen der kommunalen Daseinsvorsorge in der Regel ohnehin zuschussbedürftig sind oder als privatwirtschaftliche Betriebe bisher nicht mit Finanzhilfen rechnen konnten.

Die Verbände bitten die Bundesregierung daher, effektive Finanzhilfen für die Bäder und Saunaanlagen zur Verfügung zu stellen. Besonders betroffen sind private Betreiber, die auf keinen Ausgleich aus kommunalen Haushaltsmitteln hoffen dürfen und Gemeinden mit defizitären Haushalten. Weiterlesen...

Den vollständigen Appell und eine dazugehörige Pressemitteilung stehen zum Download bereit.

19.03.2020

Schadensausgleich

Betriebsunterbrechungs- und Betriebsschließungsversicherungen

Wenn es wegen des Corona-Virus zu einer Betriebsunterbrechung kommt, besteht über die klassische Betriebsunterbrechungsversicherung grundsätzlich kein Versicherungsschutz. Der Grund dafür ist, dass diese als auslösendes Ereignis einen Sachschaden, z. B. Feuer, an einer dem Betrieb dienenden Sache voraussetzt.

Betriebsschließungsversicherungen bieten dagegen für Unternehmen Versicherungsschutz bei finanziellen Schäden, die aufgrund einer von der zuständigen Behörde angeordneten Betriebsschließung erfolgt. Versichert sind insofern auch Schäden, die aus einer der im Infektionsschutzgesetz genannten Krankheiten resultieren.

 Einige Versicherer stellen sich dabei auf den Standpunkt, dass Voraussetzung für eine Versicherungsleistung ist, dass die Krankheiten im Infektionsschutzgesetz (Paragraphgen 6 und 7) ausdrücklich als meldepflichtig namentlich genannt wurden, was beim Corona-Virus nicht der Fall gewesen sei. Allerdings wurden daraus resultierende Erkrankungen im Januar per Verordnung als meldepflichtig eingestuft, sodass abzuwarten bleibt, ob dieses Argument rechtlich tragfähig ist, wenn jetzt eine Schließung des Unternehmens erfolgt. Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ist immer der individuelle Vertrag maßgeblich, sodass sich die Versicherungsnehmer zunächst direkt mit dem Versicherer in Verbindung setzen sollten. Dieses Vorgehen wird empfohlen, da nach der Prüfung durch den Versicherer immer noch der Rechtsweg beschritten werden kann.

19.03.2020

Was Saunabetreiber jetzt tun können

Corona-Kurzarbeit und weitere Maßnahmen

Saunabäder und die gesamte Wellnessbranche werden durch die Folgen von Corona wirtschaftlichen Schaden erleiden. Eine Möglichkeit einen Ausgleich zu schaffen, bietet das Kurzarbeitergeld. Wenn Unternehmen wirtschaftliche Einbußen verzeichnen und Arbeitnehmer nicht mehr in vollem Umfang beschäftigen können, kann Kurzarbeit angemeldet werden, um Kündigungen zu vermeiden. Voraussetzung ist, dass ein erheblicher temporärer Arbeitsausfall, verbunden mit Entgeltausfall, nicht abzuwenden ist. Dies trifft aktuell auf alle Bäderbetreibe zu, die zur Eindämmung der Corona-Pandemie geschlossen wurden. Auch Dienstleister und Zulieferer der Branche sind betroffen.

Im Rahmen der Kurzarbeit arbeiten die Beschäftigten für einen bestimmten Zeitraum weniger oder sogar gar nicht. Der fehlende Verdienst der Arbeitnehmer wird durch Kurzarbeitergeld teilweise durch die Agentur für Arbeit ausgeglichen.

Bundestag und Bundesrat haben, aus aktuellem Anlass, am 13.03.2020 eine umfangreiche Anpassung des Kurzarbeitergeldes beschlossen. Es gelten folgende neue Regelungen:

  • Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben.
  • Anfallende Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden zu 100 Prozent erstattet.
  • Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf Kurzarbeitergeld.

Betriebe und Unternehmen müssen die Kurzarbeit bei der jeweils zuständigen Agentur für Arbeit anzeigen. Erst danach können sie das Kurzarbeitergeld – ebenfalls bei der Agentur für Arbeit – beantragen. 

Alle Informationen zum Kurzarbeitergeld und zur Beantragung stellt die Bundesagentur für Arbeit auf ihrer Seite zur Verfügung. Die wichtigsten Grundlagen werden in einem Video anschaulich erklärt.

Die Servicehotline der Arbeitsagentur für Arbeitgeber: 0800 45555 20 (Mo-Fr 08.00-18.00 Uhr)

Die Möglichkeiten der Kreditaufnahme für die Liquidität der Saunaanlage und des Bades sind mit der Hausbank in einem offenen Gespräch zu beantragen. Die Kreditfinanzierung wird über die Kreditanstalt für Wiederaufbau geleistet.

Sauna und Badbetreiber überprüfen trotz der großen Verunsicherung derzeit ihre Warenbestände, um sie an die spätere Wiederaufnahme der Geschäfte anzupassen. Lieferengpässe sollten bedacht werden.

Darüber hinaus haben sich jetzt die Verbände des Badewesens an Fachministerien des Bundes mit der Bitte gewandt, Maßnahmen zu ergreifen, dass nach überstandener Pandemie der Bestand der Deutschen Bäderlandschaft nicht gefährdet werden darf.  

18.03.2020  

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