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Das Dienstleistungsangebot umfasst unter anderem das Qualitätssystem, einen marketingwirksamen Wettbewerbsvorteil für Saunabäder, das Branchenmagazin Sauna & Bäderpraxis und die Akademie für Aus- und Fortbildung.

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Planungssicherheit für Saunabetreiber
Wiederinbetriebnahme öffentlicher Saunaanlagen

zuletzt aktualisiert am 12. Oktober 2020

Die Erfolge bei der Eindämmung der Corona-Pandemie haben inzwischen in allen Bundesländern zur Wiederinbetriebnahme der öffentlichen Sauna- und Wellnessanlagen unter Hygieneauflagen geführt. 

Als erstes Bundesland hatte Sachsen-Anhalt die Wiederinbetriebnahme öffentlicher Saunaanlagen ab dem 28. Mai erlaubt. Seit dem 02. September ist die Wiederinbetriebnahme nun auch in Bremen - und damit in allen 16 Bundesländern - erlaubt.

Wir informieren Sie an dieser Stelle weiterhin über alle aktuellen Entwicklungen. In der nachstehenden Tabelle lesen Sie, was in Ihrem Bundesland derzeit erlaubt ist und wo sie die aktuelle Verordnung finden.

Baden-Württemberg

- Der Betrieb von Anlagen mit Aerosolbildung, insbesondere Dampfbäder, Dampfsaunen und Warmlufträume, ist untersagt.
- Das Verwedeln der Luft im Rahmen von Aufgüssen ist nicht erlaubt.
- In sämtlichen Saunen ist für einen regelmäßigen Austausch der Raumluft zu sorgen.
- Abstands- und Hygieneregeln sind einzuhalten.

Alle Informationen zum Nachlesen in der Verordnung des Kultusministeriums und des Sozialministeriums über Bäder und Saunen (gültig vom 03.09.2020 bis zum 31.01.2021) unter Teil 2 „Regelungen für Saunen“.

Bayern

- Der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass die Zahl der gleichzeitig anwesenden Besucher nicht höher ist als eine Person je 10 m² Fläche der für Besucher zugänglichen Bereiche einschließlich der Becken.
- Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines (…) bekannt gemachten Rahmenkonzepts auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.
- Abstandsregeln sind einzuhalten.
- Aufgüsse finden ohne Wedeln statt und Saunakabinen werden nur bei einer Temperatur von mindestens 60 °C in Betrieb genommen.
- In den Saunakabinen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den einzelnen Sitzplätzen einzuhalten; diese werden entsprechend markiert. Gäste müssen auf einer Unterlage sitzen.
- Dampfbäder und Infrarotkabinen bleiben geschlossen.

Auf das Wedeln ist zu verzichten, lautet die Handlungsempfehlung, aber man kann davon im begründeten Einzelfall bei Einhaltung aller sonstigen Vorgaben sanktionsfrei abweichen. Die Kreisverwaltungsbehörde ist zu kontaktieren.

Alle Informationen zum Nachlesen in der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (gültig vom 01.10.2020 bis zum 18.10.2020) unter § 11 Abs. 5 sowie unter Punkt 3 des aktuellen Hygienekonzepts (vom 19.06.2020 und 17.08.2020).

Berlin

Seit dem 24. Juli dürfen auch in Berlin die Sauna- und Wellnessbetriebe wieder in Betrieb gehen.
- "Trockensaunas" können wieder aufgeheizt werden; Aufgüsse sind demnach noch nicht möglich.
- Dampfbäder bleiben vorerst geschlossen.

Alle Informationen zum Nachlesen in der Infektionsschutzverordnung (gültig vom 03.10.2020 bis zum 31.12.2020) unter § 7 Abs. 3.

Brandenburg

- Trockensaunen (Saunabetriebe) sind ohne Aufgüsse zu betreiben.
- Der Betrieb von Dampfsaunen, Dampfbädern und ähnlichen Einrichtungen ist untersagt.
- Im Übrigen müssen regelmäßig die im jeweiligen Einzelfall erforderlichen Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen ergriffen werden.

Alle Informationen zum Nachlesen in der Cororanschutzverordnung (gültig vom 15.06.2020 bis zum 08.11.2020) unter § 9.

Bremen

- Unter § 4 „Schließung von Einrichtungen“ werden Saunabetriebe - im Gegensatz zu vorhergehenden Verordnungen - nicht mehr explizit aufgeführt.
- Es finden sich keine Anhaltspunkte zu den Themen Aufguss oder Wedeln.

Alle Informationen zum Nachlesen in der Coronaschutzverordnung (gültig vom 07.10.2020 bis zum 03.11.2020) in § 4.

Hamburg

- Saunabetriebe können seit 01. September wieder öffnen.
- Für Sauna- und Dampfbadeinrichtungen gelten die allgemeinen Hygienevorgaben nach § 5.
- Es ist ein Schutzkonzept nach Maßgabe von § 6 zu erstellen.
- Die Kontaktdaten der Nutzerinnen und Nutzer sind nach Maßgabe des § 7 zu erfassen.
- Die Nutzung von Saunas, Dampfbädern oder vergleichbarer Einrichtungen ist nur einzeln oder durch eine in § 3 Absatz 2 Satz 2 genannte Personengruppe zulässig.
- Zu den Themen Aufguss und Wedeln finden sich keine Hinweise.

Alle Informationen zum Nachlesen in der Coronaschutzverordnung (gültig vom 12.10.2020 bis zum 30.11.20) unter § 20 Abs. 4a.

Hessen

- Saunen und Saunabereiche dürfen nur betrieben werden, wenn durch geeignete Maßnahmen, insbesondere durch Steuerung der Besucherzahlen, sichergestellt wird, dass der gebotene Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind.
- Die Betreiberin oder der Betreiber muss ein anlagenbezogenes Hygienekonzept erstellen und einhält, welches auch eine Reinigung der sanitären Anlagen und Umkleideräumlichkeiten in kurzen Intervallen vorsieht.
- Umkleideräume, Wechselspinde, Schließfächer und sanitäre Anlagen nur unter Beachtung der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts genutzt werden und sichergestellt ist, dass das Abstandsgebot nach § 1 Abs. 1 dort eingehalten werden kann.
- Zum Aufguss und Wedeln finden sich keiner näheren Angaben.

Alle Informationen zum Nachlesen in der Coronaschutzverordnung (gültig vom 09.05.2020 bis zum 31.10.2020) in § 2 Abs. 2 a und Abs. 2 b.

Mecklenburg-Vorpommern

- Seit dem 15. Juni dürfen Sauna- und Wellnessbetriebe wieder öffnen.
- Es ist ein einrichtungsbezogenes Hygiene- und Sicherheitskonzept zu erstellen, welches der zuständigen Gesundheitsbehörde anzuzeigen ist.
- Es ist ein ergänzendes Konzept zur Verringerung der Aerosole-Belastung in den Räumen unter Berücksichtigung wesentlicher Faktoren wie Raumgröße und Besucherdichte zu entwickeln und umzusetzen.
- Es müssen Besucherinnen und Besucher in einer Tagesanwesenheitsliste erfasst werden.
- Auf Aufgüsse sowie das Wedeln in der Sauna ist grundsätzlich zu verzichten.

Alle Informationen zum Nachlesen in der Coronaschutzverordnung (gültig vom 07.07.2020 bis zum 10.11.2020) unter § 2 Abs. 20 sowie in der Anlage 20, sowie in der aktuellen Überarbeitung der Hinweise für Wellnesseinrichtungen des Landesamt für Gesundheit und Soziales.

Niedersachsen

- Der Betrieb einer öffentlich zugänglichen Einrichtung mit Kundenoder Besuchsverkehr jeglicher Art sowie die Durchführung einer Veranstaltung oder Versammlung setzt ein Hygienekonzept voraus.
- Zu den Themen Aufguss und Wedeln finden sich weder in der Corona VO noch in der Anlage Erläuterungen.

Alle Informationen zum Nachlesen in der Coronaschutzverordnung (gültig vom 09.10.2020 bis zum 15.11.2020).

Nordrhein-Westfalen

- Seit dem 15. Juni können Sauna- und Wellnessbetriebe wieder öffnen, wenn beim Betrieb von Schwimmbädern, Saunen und vergleichbaren Wellnesseinrichtungen die in der Anlage zu dieser Verordnung festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards beachtet werden.
- Gäste müssen sich nach Betreten der Einrichtung die Hände waschen oder desinfizieren. Die nach § 2 Absatz 3 der Coronaschutzverordnung zu beachtende Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung gilt nicht, soweit das mit der Art der Nutzung nicht vereinbar ist.
- Der Zutritt zur Einrichtung ist so zu regeln, dass nicht mehr Kundinnen und Kunden in die Einrichtung gelangen, als Plätze und Anlagen unter Wahrung der allgemeinen Abstandsregeln nutzbar sind. Ersatzweise ist als Maßstab pro 7 m² Fläche nicht mehr als 1 Gast zuzulassen.
- Bei Einrichtungen in geschlossenen Räumen ist eine gute Durchlüftung sicherzustellen.
- Saunen müssen mit einer Temperatur von mindestens 80 Grad betrieben werden; Dampfbäder sind bis auf Weiteres nicht zulässig.
- Kundenkontaktdaten sowie Zeitpunkt des Betretens und Verlassens der Einrichtung bzw. der Geschäftsräume sind - unter Einholen des Einverständnisses zu erheben.
- Einzelumkleiden sind bevorzugt zu nutzen. Sammelumkleiden sind unter Wahrung des Mindestabstands von 1,5 m zulässig. Die Nutzung von Duschen ist unter Einhaltung des Mindestabstands möglich.
- Zu den Themen Aufguss und Wedeln finden sich keine Erläuterungen.

Alle Informationen zum Nachlesen in der Coronaschutzverordnung für Nordrhein-Westfalen (gültig vom 30.09.2020 bis zum 31.10.2020) in § 10 Abs. 3 sowie in der Anlage „Hygiene- und Infektionsschutzstandards“ unter Kapitel VIII.

Rheinland-Pfalz
- Seit dem 10. Juni können die öffentlichen Saunabetriebe, Wellnessanlagen und Hallenbäder in Rheinland-Pfalz mit Hygienekonzepten wieder in Betrieb genommen werden.
- Im Wellness-und Saunabereich sind nur Saunen mit über 60 Grad Celsius Betriebstemperatur zulässig; Dampfbäder sind geschlossen.
- Es sind gezielte Maßnahmen zu treffen, um die Belastung von Räumen mit Aerosolen zu minimieren. Alle Räumlichkeiten sind ausreichend zu belüften.
- Die Themen Aufguss und Wedeln werden weder in der Corona-VO noch im Hygienekonzept erwähnt.
 
Alle Informationen zum Nachlesen in der Coronaschutzverordnung (gültig vom 16.09.2020 bis zum 31.10.2020) sowie dem seit 24. Juni zu beachtenden Hygienekonzept für Saunen und Wellnessbereiche unter 1b, c sowie 4.b.
Saarland

- Seit dem 15. Juni dürfen die öffentlichen Saunabetriebe wieder öffnen.
- Bereichsspezifische Hygienerahmenkonzepte sind insbesondere erforderlich für [...] den Betrieb von Freibädern, Strandbädern, Hallenbädern, Thermen und Saunaanlagen.
- Zum Thema Aufguss und Wedeln gibt es keine weiteren Erläuterungen.

Alle Informationen zum Nachlesen in der Coronaschutzverordnung (gültig vom 17.10.2020 bis zum 01.11.2020) in § 5.

Sachsen

- Seit dem 6. Juni dürfen die öffentlichen Saunabetriebe im Freistaat Sachsen wieder öffnen.
- Hygienekonzepte müssen von den zuständigen kommunalen Behörden vor der Inbetriebnahme folgender Einrichtungen genehmigt werden: Freibäder, Hallenbäder, Kurbäder, Thermen und Saunen [...].
- Verboten bleiben Dampfbäder und Dampfsaunen.
- Es dürfen nur Trockensaunen mit einer Temperatur von mindestens 80 °C betrieben werden; Aufgüsse sind nicht gestattet.

Alle Informationen zum Nachlesen in der Coronaschutzverordnung (gültig vom 29.09.20 bis zum 02.11.2020) unter § 3 Abs. 2 und § 4 Abs. 4 sowie in der Allgemeinverfügung Anordnung von Hygieneauflagen (vom 29.09.2020) unter Abschnitt II, Nr. 13.

Sachsen-Anhalt
Seit dem 28. Mai können die Anlagen dort wieder geöffnet werden.
- Die allgemeinen Hygieneregeln nach § 1 Abs. 1 der Corona Eindämmungsverordnung sind einzuhalten.
 
Alle Informationen zum Nachlesen in der Corona Eindämmungsverordnung (gültig vom 15.09.2020 bis zum 18.11.2020) unter § 4 Abs. 3 Nr. 21, 22.
Schleswig-Holstein

- Seit dem 8. Juni können - bei Vorlage eines Hygienekonzepts - „Saunen, Whirlpools oder vergleichbare Einrichtungen wie Dampfbäder" wieder öffnen.
- Die gleichzeitige Nutzung von Dampfbädern ist nur einzeln oder durch die Mitglieder eines gemeinsamen Haushalts zulässig.
- Für die Nutzung von Saunen, Whirlpools und vergleichbaren Einrichtungen (wie z. B. Infrarotkabinen) gelten nunmehr die allgemeinen Vorgaben der Verordnung (...). Bei der Nutzung von Saunen, Whirlpools und vergleichbaren Einrichtungen gelten auch die weiteren allgemeinen Regelungen der §§ 2 und 3 ff.
- So sind Aufgüsse (mit Verwedelung) ohne Einschränkungen zulässig. In den Hygienekonzepten nach § 4 Absatz 1 müssen sich die Betreiber allerdings mit möglichen Infektionsrisiken beim Betrieb einer Sauna auseinandersetzen. So kann es für die Nutzung einer Sauna durch mehrere Personen notwendig sein, eine Mindesttemperatur vorzusehen, sodass eventuelle Viren abgetötet werden. Eine Mindesttemperatur von 60 Grad Celsius kann angezeigt sein, wenn eine Sauna durch mehrere Personen zeitgleich genutzt wird."

Alle Informationen zum Nachlesen in der Coronaschutzverordnung (gültig vom 01.10.2020 bis zum 01.11.2020) unter § 3 Abs. 4 S. 3 und in Teil B zur Begründung des § 3 Abs. 4 S. 3.

Thüringen

- Seit dem 13. Juni dürfen „Saunen und Thermen, Schwimm-, Freizeit und Erlebnisbäder“ wieder öffnen unter der Voraussetzung, dass die zuständige Behörde das vorgelegte Infektionsschutzkonzept zur Einhaltung der einschlägigen Infektionsschutzregeln schriftlich genehmigt hat.
- Die verantwortliche Person hat nach (…) zur Kontaktnachverfolgung die Kontaktdaten von Gästen und Besuchern zu erfassen, die sich in geschlossenen Räumen von Schwimm-, Freizeit- und Erlebnisbädern, Saunen und Thermen aufhalten.
- Die verantwortliche Person (…) erstellt ein schriftliches Infektionsschutzkonzept, in dem die Einhaltung der Infektionsschutzregeln (…) konkretisiert und dokumentiert wird. Das Infektionsschutzkonzept ist von der verantwortlichen Person vorzuhalten und auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen.
- Der Betrieb von Saunen ist nur dann möglich, sofern die Abstandsregelung eingehalten werden kann. In der Sauna sollte auf Aufgüsse mit anschließendem Wedeln verzichtet werden.
- Generell gilt – wie überall - das „A-H-A-Konzept“: ausreichend Abstand halten, Hygienekonzepte umsetzen und Alltagsmasken tragen.

Alle Informationen zum Nachlesen in der Coronaschutzverordnung (gültig vom 30.09. 2020 bis zum 31.10.2020) unter § 3 Abs. 4 und § 5 Abs. 1, sowie unter Nr. 8 der „Infektionsschutzkonzepte für Bäder und Badestellen an Badeseen im Rahmen von Lockerungsmaßnahmen der Corona-Pandemie“ (Stand 25.05.2020) und in der "Brachenregelung für Freizeiteeinrichtung" (Stand 7.10.2020)

Ihre Ansprechpartner

Rolf-A. Pieper

  • Geschäftsführer Deutscher Sauna-Bund
  • Leitung Aus- und Weiterbildung
  • Leitung Zertifizierungsstelle UVSV

Monika Warttmann

  • Assistentin der Geschäftsführung
  • Mitgliederbetreuung

0521/966 79-13
m.warttmann@sauna-bund.de

Winnie Rüter

  • Deutsche Aufguss-Meisterschaft
  • Tag der Sauna
  • Messe Interbad
  • Online Marketing

0521/966 79-22
w.rueter@sauna-bund.de

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